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Athen und Wien wegen Flüchtlingsproblematik im Clinch

  • Freigegeben in Politik

Den Vorwürfen Athens gegen Wien, dass es in der Flüchtlingsfrage „nicht freundschaftlich“ agiere, folgte heute ein weiterer Schritt der griechischen Regierung. Auf Anordnung von Außenminister Nikos Kotzias wurde die griechische Botschafterin Chryssoula Aliferi aus der Donaumetropole zurückberufen. Als Grund wurde in einer Mitteilung des Ministeriums genannt, dass man damit „die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Staaten und den Völkern Griechenlands und Österreichs schützen“ wolle. Athen hatte sich äußerst kritisch gegen eine von Österreich in Wien initiierte Konferenz vom Mittwoch ausgesprochen, bei der zusammen mit den Westbalkanstaaten Barrieren für Flüchtlinge beschlossen wurden, die ihnen ein Weiterkommen nach Mittel- und Nordeuropa erschweren. In einer Parlamentsdebatte hatte Premier Alexis Tsipras es als „inakzeptabel“ bezeichnet, dass man „Vorkonferenzen zur Flüchtlingsproblematik ohne die Beteiligung Griechenlands“ einberufe. Athen müsse künftig von seinen Partnern ein verantwortungsvolles Handeln einfordern – in einer Krise, die sein Land unverhältnismäßig stark belaste. Schon vor der Wiener Konferenz am Mittwoch hat die Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien (FYROM) ihre Grenze für den Großteil der Flüchtlinge abgeriegelt. Es werden nur mehr Iraker und Syrer mit gültigen Dokumenten durchgelassen.
In Griechenland halten sich derzeit an die 15.000 Immigranten auf. Die Gefahr einer weiteren Zuspitzung der Lage macht ein Vorfall deutlich, über den Donnerstagabend griechische Medien berichteten. Am Victoria-Platz unweit des Zentrums, der als „Zwischenlager“ für Flüchtlinge fungiert (s. Foto; eurokinissi), sollen zwei Pakistaner versucht haben, sich selbst zu erhängen. (Griechenland Zeitung/rs)

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Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland

ATHEN / ATTIKA

Musikclubs und –bars

Gadjo Dilo ist eine junge griechische Band, die sich 2009 in Athen gegründet hat. Sie besteht aus sechs Musikern: Sängerin, Geiger, Kontrabassist, Akkordeonist und zwei Gittaristen. Sie verbinden die Klänge der Gypsy Jazz Musik oder anders Jazz Manouche mit alten Rembetiko-Liedern aus den 40er und 50er Jahren.
Ihr Name stammt aus dem gleichnamigen Film von Tony Gatlif und bedeutet in der Sprache der Roma soviel wie: „ein kleiner Verrückter“. Viele Lieder sind neu arrangierte Rembetiko-Lieder von Vassilis Tsitsanis. Sie schreiben aber auch eigene Lieder in griechischer, englischer und französischer Sprache. Gadjo Dilo feiert großen Erfolg in Griechenland und beginnt auch europaweit aufzutreten.
Am Samstag, dem 27. Februar um 22 Uhr
Gazarte
Voutadon 32-34, Gazi, www.gazarte.gr

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Verärgerung über Wien: Athen fordert europäische Lösung der Flüchtlingskrise TT

  • Freigegeben in Chronik

Nachdem im Norden Griechenlands der Übergang für afghanische Flüchtlinge gesperrt wurde, stauen sich tausende von ihnen in Hellas. Das Land ist auf der Suche nach einer europäischen Lösung.

Die Flüchtlingskrise nimmt in Griechenland immer unübersichtlichere Dimensionen an. Ministerpräsident Alexis Tsipras hat sich deshalb am Mittwoch mit dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen Filippo Grandi getroffen.

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Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland

ATHEN / ATTIKA

Musikclubs und -bars

Imam Baildi ist eine junge Band, die 2007 in Athen gegründet wurde. Das lustige an dem Namen der Gruppe ist, dass es sich dabei um ein Gericht handelt. Imam Baildi wird in Griechenland sowie in der Türkei zubereitet und bedeutet soviel wie: „Der Imam fiel in Ohnmacht”. Es besteht aus gefüllten Auberginen.
Die Gruppe verbindet Rebetikolieder aus den 40er, 50er und 60er Jahren mit neuer griechischer Musik. Sie arrangieren beispielsweise Lieder von Tsitsanis und fügen modernere Klänge hinzu. Ihr Album „Imam Baildi III” feierte großen Erfolg, seitdem treten sie weltweit auf. Es ist ein besonderes Erlebnis, die Gruppe live zu erleben, ein Besuch lohnt sich!
Am Freitag, dem 26. Februar, ab 21.30 Uhr.
Passport Keramikos
Kerameikou 58/Marathonos, www.pass-port.com.gr

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Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland

ATHEN / ATTIKA

Ausstellungen

„Die Innovatoren der Moderne: Pablo Picasso – Jean Cocteau“. Werke aus dem Museum Pablo Picasso Münster und der Sammlung von Jannios Kontaxopoulos.
Es werden 190 Werke von diversen Kunststilen wie Malerei, Grafik, Keramik und Bildhauerkunst von zwei Wegbereitern des Modernismus ausgestellt. Picasso und Cocteau trafen sich erstmals 1915 in Paris. Sie blieben lebenslang befreundet. Durch ihren innovativen Geist entfalten sich Authentizität und Unmittelbarkeit in ihren Werken. Picasso, im Jahr 1881 in Malaga, Andalusien, und Cocteau, 1889 in Maison-Lafitte, einem kleinen Dorf in der Nähe von Paris, geboren, haben es geschafft, ihr Denken jenseits ihres Heimatlandes zu verbreiten.
Nur noch bis Sonntag, dem 28. Februar. Ein Besuch lohnt sich!
Öffnungszeiten: Mo., Di., Mi., Fr., Sa. und So. 10-18 Uhr, Do. 10-20 Uhr.
Theocharakis-Stiftung
Vas. Sofias 9/Merlin 1, Tel.: 210 3611206, www.thf.gr

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