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Der in Griechenland bekannte Schauspieler Petros Filippidis wurde am Dienstag (27.7.) in Athen festgenommen; er soll zur vorübergehenden Untersuchungshaft in die Haftanstalt von Tripolis auf der Peloponnes verlegt werden. Dort gibt es eine Abteilung für Sexualverbrecher.

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Der Fall um den früheren künstlerischen Leiter des griechischen Nationaltheaters Lignadis gewinnt in Griechenland immer mehr an politischem Gewicht. Während hochrangige Regierungsmitglieder erklären, keinen engen Kontakt zu dem mutmaßlichen Vergewaltiger gehabt zu haben, wirft die Opposition der Regierung Vertuschung vor.

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Die griechische Öffentlichkeit ist mit einer Welle von Missbrauchsvorwürfen – vor allem im Sport- und im Kulturbereich – konfrontiert. Den Anfang für diese Enthüllungen hatte kürzlich die Olympiasiegerin im Segeln Sofia Bekatorou gemacht. Anschließend äußerten sich auch viele Vertreter der Theaterszene.

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Etwa zwei Drittel der Frauen Griechenlands (65 %) sind von sexuellen Belästigungen oder gar Misshandlungen betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine landesweite Befragung des Meinungsforschungsinstituts Prorata, an der sich 1.115 Personen beteiligt haben. Die Mehrheit der sexuellen Belästigungen findet demnach im Büro (55 %) oder auf der Straße (53 %) statt.

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Griechenlands Justiz kann künftig schärfer gegen Vergewaltigung und versuchter Vergewaltigung vorgehen. In einer Gesetzesnovelle, die am Donnerstag (6.6.) das Parlament passiert hat, heißt es u. a. „derjenige, der einen sexuellen Akt ohne Einverständnis des Opfers versucht, wird mit zehn Jahren Haft bestraft“.

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