Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Griechenland
Freitag, 30. Juli 2010 17:24
Öffnung geschlossener Berufe wird Wachstum fördern
Griechenland / Athen. „Die Öffnung der geschlossenen Berufe kommt
nicht auf Druck des Memorandums zwischen Griechenland, der
Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem
Internationalen Währungsfonds (IWF) zustande“. Das sagte am
Donnerstag Premierminister Jorgos Papandreou in einer
Kabinettssitzung. In der Liberalisierung verschiedener Berufszweige
sehe seine Regierung eine „Hilfe für junge Menschen“ sowie
einen Schritt, der dem Markt bessere Perspektiven eröffne. Im
Bezug auf das Hilfspaket von EU und IWF sagte der Premier, dass
diese Kredite Griechenland eine dreijährige Frist gewährten,
die Dinge zu verändern.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Freitag, 30. Juli 2010 17:19
Linkspartei verurteilt das „Memorandum“
Griechenland / Athen. „Das Memorandum muss fallen. Es stellt keine
Lösung dar, sondern ist eine brutale und zynische Plünderung der
Gesellschaft “. Diese Ansicht vertrat der Vorsitzende des Radikalen
Linksbündnisses SYRIZA, Alexis Tsipras, bei einer
Veranstaltung der Jugendorganisation der Partei in der kretischen
Stadt Chania. Er bezog sich dabei auf die Verpflichtungen
Griechenlands gegenüber der Europäischen Kommission, der
Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds, um
Kredite in Höhe von 110 Milliarden Euro zu erhalten.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Freitag, 30. Juli 2010 17:14
GSEE will Internationale Arbeitsorganisation mobilisieren
Griechenland / Athen. Der Gewerkschaftsbund (GSEE) fordert in einem
Memorandum die dringende Aktivierung der Kontrollmechanismen der
Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Nach Ansicht des GSEE
seien durch jüngste gesetzliche Maßnahmen der Regierung
grundlegende Internationale Arbeitsverträge verletzt worden. Als
Beispiele nennen die Gewerkschafter das Eingreifen des Staates in
Kollektivverträge, die Abschaffung von Mindestlöhnen sowie generell
die Kürzung von Löhnen und Gehältern. Im Rahmen eines Treffens mit
Vertretern der Europäischen Kommission, des Internationalen
Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank – bekannt als
„Troika“ – betonte Gewerkschaftspräsident Jannis Panagopoulos, dass
die Verpflichtungen des Landes gegenüber den internationalen
Gläubigern keinen Angriff auf fundamentale Rechte rechtfertigen
können, die durch die griechische Verfassung und Internationale
Arbeitsverträge garantiert sind.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Freitag, 30. Juli 2010 17:12
Versicherungskasse reduziert Ausgaben
Griechenland / Athen. Die Umsetzung des Konsolidierungsprogramms
durch das Ministerium für Arbeit- und Sozialversicherung war
Hauptthema von Gesprächen zwischen dem zuständigen Minister Andreas
Loverdos und Troika-Experten am gestrigen Donnerstag. Der Minister
präsentierte dabei auch eine Statistik, der zufolge die Ausgaben
des größten Sozialversicherungskasse IKA für pharmazeutische
Produkte um 25,8 Prozent reduziert werden konnten. Gleichzeitig
meldete IKA aber Beitragseinbußen von 1,8 Prozent, was die höhere
Arbeitslosigkeit im Land widerspiegle, so Loverdos. Der Minister
gab auch bekannt, dass die Experten der Troika grünes Licht für
zusätzliche Beihilfen für Rentenkassen gegeben hätten.
Freigegeben in
Politik
Dienstag, 27. Juli 2010 16:27
Zweite Rate in Höhe von neun Milliarden im September erwartet
Griechenland / Athen. Die Delegation der „Troika“, bestehend aus
Vertretern der Europäischen Kommission, der Europäischen
Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF),
führten am Montag erste Gespräche mit Finanzminister Jorgos
Papakonstantinou. Sie will bis zum 6. August ihre Untersuchungen
zum Konsolidierungsprogramm der griechischen Regierung beenden;
einen entsprechenden Bericht wird der IWF erst Ende August bekannt
geben. Alles deutet im Moment darauf hin, dass die zweite Rate der
Hilfskredite in Höhe von neun Milliarden Euro Mitte September
ausgezahlt wird.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Seite 4642 von 4723