Traktoren auf Nationalstraßen – Landwirtschaftsminister auf Lösungssuche
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Die Landwirte in Griechenland wollen ihre Proteste, die sie im Januar begonnen haben, bis auf weiteres fortsetzen.
Die Landwirte in Griechenland wollen ihre Proteste, die sie im Januar begonnen haben, bis auf weiteres fortsetzen.
Vor dem Hintergrund finanzieller Forderungen haben Landwirte in ganz Griechenland mit Protestaktionen begonnen. Dabei blockierten sie mehrere zentrale Verkehrsadern mit Traktoren.
Die Landwirte der mittelgriechischen Region Thessalien haben in dieser Woche mehrere Protestaktionen durchgeführt. Auf der Nationalstraße E65 haben sie in der Nähe von Karditsa mit ihren Traktoren die Zufahrt für Autos gesperrt; letztere mussten über Strecken von zehn bis 20 Kilometern umgeleitet werden.
Am Mittwochvormittag hat vor dem Agrarentwicklungsministerium am Vathis-Platz in Athen eine Protestkundgebung der Landwirte stattgefunden. Am Rande der Demonstration kam es zwischen Hooligans und der Bereitschaftspolizei MAT zu handfesten Auseinandersetzungen. An der Kundgebung haben sich u. a. 1.000 Landwirte und Viehzüchter aus Kreta beteiligt; sie waren aus Chania, Heraklion, Rethymnon und Lasithi angereist.
Mit mehrstündigen Straßenblockaden intensivieren Landwirte in ganz Griechenland ihre Proteste. Auf der Nationalstraße zwischen Athen und der Hafenstadt Patras auf der Peloponnes wollen sie von nun an täglich zwischen 17 und 20 Uhr den Straßenabschnitt an der Tankstelle vor Ägion blockieren. Geplant sind ähnliche Aktionen an der Grenze zur Ehemaligen Jugoslawischen Republik Makedonien.