Griechenlands Außenminister in Skopje: ergebnis- aber nicht hoffnungslos
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Der offizielle Besuch des griechischen Außenministers Nikos Kotzias in Skopje ist am Donnerstag ohne nennenswerte Ergebnisse zu Ende gegangen.
Der offizielle Besuch des griechischen Außenministers Nikos Kotzias in Skopje ist am Donnerstag ohne nennenswerte Ergebnisse zu Ende gegangen.
Athen liegt viel daran, endlich einen Schlussstrich unter die bisher ungelöste Namensfrage der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Makedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM) zu ziehen. In seiner Verfassung hat sich das Nachbarland nach der Unabhängigkeit Anfang der 90er Jahre den Namen Republik Mazedonien gegeben. Athen befürchtet dahinter u. a. irredentistisch Ansprüche auf die gleichnamige Provinz bzw. geografische Region Makedonien im Norden des Landes.
Äußerungen des Staatsministers für Europa im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, Michael Roth, stießen in Athen auf deutliches Missfallen. Presseberichten zufolge soll der deutsche Staatsminister anlässlich eines offiziellen Besuches in der Früheren Jugoslawischen Republik Mazedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM) in etwa erklärt haben, dass niemand außer Griechenland und «Makedonien» (FYROM, A.d.R.) die „komplizierte Lage“ zwischen beiden Staaten verstehen könne.
Erklärungen des frisch gekürten Präsidenten des Europäischen Parlaments Antonio Tajani, die dieser allerdings bereits vor einiger Zeit abgab, haben in Griechenland für Verdruss gesorgt. Tajani hatte während eines Besuches in der Früheren Jugoslawischen Republik Mazedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM) dieses nördlich an Griechenland angrenzende Land als „Mazedonien“ bezeichnet. Zeitgleich, so registriert man jetzt in der griechischen Öffentlichkeit, hatte er den Bürgern dieses Landes erklärt, dass sie Nachfahren Alexanders des Großen seien.
Der griechische Außenminister Nikos Kotzias hat am Donnerstag einen offiziellen Besuch in der ehemaligen Jugoslawischen Republik Makedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM) absolviert. In der Hauptstadt Skopje nahm er am jährlich stattfindenden Treffen von Diplomaten teil. Die Namensfrage der FYROM – über die in beiden Ländern nach wie vor Uneinigkeit herrscht –blieb weitestgehend unangetastet. Kotzias beließ es bei der Feststellung, dass die „Position der griechischen Seite klar ist“.