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Millionen-Betrug mit NGO in Griechenland aufgeflogen

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Die griechische Finanzpolizei hat einen groß angelegten Betrug zulasten der öffentlichen Hand durch eine Nichtregierungsorganisation aufgedeckt, die den Staat um neun Millionen Euro erleichtert hat. Außerdem wird den Beschuldigten Geldwäsche vorgeworfen.Wie Griechenlands Polizei am Montag bekannt gab, war die betreffende NGO laut Satzung mit Minenräumarbeiten in Drittstaaten und konkret mit acht Projekten in Bosnien-Herzegowina, im Libanon und im Irak beschäftigt. Dazu wurde sie von 2000 bis 2004 vom griechischen Staat mit insgesamt neun Millionen Euro bezuschusst. Wie die 20 Monate dauernden Ermittlungen ergeben hätten, hatte sich die NGO jedoch diese Gelder unter Verletzung der betreffenden Gesetze rechtswidrig angeeignet, und zwar mit einem einfachen Trick.
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Griechenland: keine Entwarnung auf der Erdbebeninsel Kefalonia TT

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Durch die zahlreichen Erdbeben wurde die Insel Kefalonia zum Notstandsgebiet erklärt. Viele Bürger werden zum Teil in Zelten und zum Teil auf Fährschiffen untergebracht. Auch ein Schiff der Marine stellte Unterkünfte zur Verfügung. Zudem schickte das Militär schweres Gerät und andere Hilfsmittel zu Beseitigung der Schäden. Viele „Kefaloniten" wohnen auch bei Verwandten oder übernachten in ihren Pkw's.
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Ex-Postbankchef in Griechenland in den Händen der Justiz

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Eine politische Dimension nimmt die Festnahme des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Postbank Angelos Filippidis an, der heute von der Türkei an Griechenland ausgeliefert wurde. Bei seinem Eintreffen auf dem Athener Flughafen wurde er sofort von der Polizei in Gewahrsam genommen und anschließend der Staatsanwaltschaft übergeben. Gegenüber Journalisten sagte Filippidis, dass er sich freiwillig gestellt habe. Ihm wird mit zwei Dutzend weiteren Personen vorgeworfen, dass die damals staatliche Postbank faule Kredite in Höhe von insgesamt 400 Millionen Euro vergeben habe. Bei der Vergabe dieser Kredite seien die dafür notwendigen und vom Gesetzgeber vorgesehenen Garantien nicht berücksichtigt worden.
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Mutmaßliche Babyhändler in Patras verhaftet

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Die Polizei in Patras auf der Peloponnes ist vermutlich einem illegalen Adoptions-Ring auf die Schliche gekommen. Am Montag wurden in diesem Rahmen ein 36-jähriger Mann und eine 35-jährige Frau verhaftet. Sie hatten versucht, an zwei verdeckte Ermittler ein dreieinhalb Monate altes Baby zu verkaufen. Presseberichten zufolge handelt es sich bei den verhafteten Personen nicht um die leiblichen Eltern des Kindes. Die Polizei versucht nun aufzuklären, ob das Paar auch in ähnliche Fälle dieser Art verwickelt sein könnte.
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Anhaltende Debatte über Flüchtlingstragödie in Griechenland TT

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Griechenland liegt dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGFM) zufolge auf Platz sieben der Länder, die die meisten Verletzungen von Grundrechten begangenen haben. Die beiden Negativ-Erstplätze bekommen Russland bzw. die Türkei. Diese Daten hat der Präsident des EGFM Dean Spielmann am Donnerstag der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Diese Studie platze mitten in eine in Griechenland geführte Debatte über ein Bootsunglück in griechischen Hoheitsgewässern, bei dem 12 Menschen, vor allem Kinder und Säuglinge, ums Leben kamen.
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