Griechenland Zeitung - Land und Leute / Regierungschefs / Robert Stadler

Robert Stadler

Prokopis Pavlopoulos (seit 2015)

Der amtierende Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos wurde 1950 in Kalamata geboren. Er studierte ab 1968 erfolgreich Jura an der Athener Universität, legte anschließend mithilfe eines Stipendiums in Paris seinen Master ab. Seine politische Karriere begann er 1974 als Sekretär des ersten Staatspräsidenten der Hellenischen Republik nach dem Sturz der Junta, Michail Stassinopoulos. Seit 1989 war Pavlopoulos auch ordentlicher Professor an der Juristischen Fakultät Athen. Er diente außerdem der ökumenischen Regierung von Premier Xenofon Zolotas (1989/1990) als stellvertretender Ministerpräsident und Regierungssprecher. Nach seiner Funktion als Leiter der Rechtsabteilung für den Staatspräsidenten Konstantinos Karamanlis (1907-1998) wurde er 1996 als Abgeordneter der konservativen Partei Nea Dimokratia (ND) ins Parlament gewählt. Von 2000 bis 2004 war er Regierungssprecher der ND, zwischen 2000 und 2014 durchgehend Mitglied des Parlaments, gewählt im ersten Wahlkreis Athens (Athen A´). Unter der Regierung von Kostas Karamanlis (2004-2009) wurde er Innenminister und übte dieses Amt bis zum Schluss aus. 2015 wurde er schließlich auf Vorschlag des damals regierenden Bündnisses der Radikalen Linken (SYRIZA) und der rechtspopulistischen Unabhängigen Griechen (ANEL) sowie mit Unterstützung der ND im Parlament mit 233 von 300 Abgeordnetenstimmen zum Staatspräsidenten gewählt.

(Griechenland Zeitung / dz) 

Strahlender Oktobertag in Hellas

  • Freigegeben in Wetter

Der Oktober zeigt sich weiter von seiner freundlichen Seite. Heute (2.10.) wird es allgemein heiter. Im Westen muss man jedoch gegen Abend mit lokalen Regenfällen rechnen. Die Winde wehen überwiegend aus südlichen Richtungen. Vielerorts klettern die Temperaturen knapp unter 30° C, in Thessalien sogar darüber. Die Wassertemperaturen halten sich in der Ägäis bei angenehmen 24° C, im Ionischen Meer erreichen sie sogar 27° C.

Attika (Athen/Piräus): In der Hauptstadtregion dominiert blauer Himmel. Höchsttemperaturen bis 29°C.

Nordgriechenland (Thessaloniki): Überwiegend sonnig, einige Wolken bilden sich ab den Mittagsstunden. Die Temperaturen klettern auf 28° C. In Westmakedonien wird es drei bis vier Grad kühler.

Mittel- und Westgriechenland: Ab Mittag verdichten sich die Wolken über Epirus sowie über den Ionischen Inseln. Dort sind lokale Niederschläge möglich. Das Quecksilber steigt auf knapp 30° C. in Epirus wird es drei bis vier Grad kühler.

Peloponnes: Freundliches Wetter überwiegt, und nur wenige Wolken stören den blauen Himmel. Temperaturen zwischen 26° C und 29° C (im Süden).

Ionische Inseln: Die Wolken verdichten sich ab Mittag und der Griechische Wetterdienst EMY erwartet lokale Niederschläge. Temperaturen um die 26° C.

Ägäis: Es ist durchwegs sonnig, nur auf Kreta ziehen hin und wieder Wolken auf. Temperaturen zwischen 26° C und 29° C (Nordkreta, Rhodos).

(Griechenland Zeitung / rs)

Archivfoto (© GZ / jh; das Foto zeigt den Hafen von Iraklia)

Kleines Erdbeben der Stärke 3,8 in Athen

  • Freigegeben in Chronik

Manche spürten es, manche spürten es nicht: Heute (11.9.) ereignete sich um 11.13 Uhr nahe der griechischen Hauptstadt ein Erdbeben der Stärke 3,8 der Richterskala. Die Experten orteten das Epizentrum acht Kilometer nordöstlich des ostattischen Ortes Nea Makri, der etwa 25 Kilometer Luftlinie vom Athener Zentrum entfernt ist. Die Seismologen signalisierten sofort Entwarnung. Es handle sich um eine kleine Erschütterung, sagte etwa der bekannte Experte Efthymios Lekkas gegenüber griechischen Medien. Ursache seien kleine Brüche in der Region, die keine großen Beben verursachen könnten, so die Meinung des Wissenschaftlers. Schäden wurden keine gemeldet.
Zuletzt hatte es in der Hauptstadt am 19. Juli dieses Jahres kräftig gewackelt, als ein Beben der Stärke 5,1 Bewohner und Besucher der Metropole erschreckte. Das Epizentrum lag damals nordwestlich von Athen am Parnitha-Gebirge. Das Team der Griechenland Zeitung hatte sich kurz nach dem Beben aus Sicherheitsgründen auf den großen Platz vor dem Athener Rathaus (Platia Kotzia) begeben. Bei der jetzigen Erderschütterung blieben hingegen alle auf ihrem Posten. (Griechenland Zeitung / rs; unser Archiv-Foto von eurokinissi zeigt die Akropolis in Athen)

 

Frischer Altweibersommer in Hellas

  • Freigegeben in Wetter

Es tut sich nicht viel, das Wetter ist stabil, und es kommt einem das Wort Altweibersommer in den Sinn. Heute wird es wieder überwiegend heiter, Niederschläge sowie Gewitter erwartet der Griechische Wetterdienst EMY nur im Westen, Thessalien und Makedonien.

Attika (Athen/Piräus): Schöner Sommertag mit viel Sonne und einigen Wolken ab Mittag. Schwache bis mäßige Nordwinde. Höchstwerte bis 32° C.

Nordgriechenland (Thessaloniki): Die Bewölkung nimmt im Laufe des Tages zu und bringt lokale Niederschläge ab den Mittagsstunden. In West- und Zentral-Makedonien kann es generell immer wieder zu Regenfällen, aber auch Gewittern kommen. Temperaturen: bis 32° C.

Mittel- und Westgriechenland: EMY sagt für den nördlichen Bereich dieser Region vereinzelte Regenfälle und Gewitter voraus, im Süden lokale Niederschläge v. a. im Gebirge. Am Abend beruhigt sich die Lage. Temperaturen: bis 33° C; in Epirus drei bis vier Grad kühler.

Peloponnes: Geringe Bewölkung vor allem im Landesinneren, gegen Abend hellt es aber zunehmend auf. Hin und wieder einige Tropfen in den Bergregionen. Das Quecksilber bewegt sich durchschnittlich um die 30° C.

Ionische Inseln: Der Tag startet mit relativ dichter Bewölkung, die aber schrittweise verschwindet. Eventuell tröpfelt es auf Kefalonia. Höchstwerte: etwa 28° C.

Ägäis: Allgemein heiter und nur lokale Bewölkung. Temperaturen meist knapp unter 30° C. Die Winde wehen aus nördlichen Richtungen mit einer Stärke von bis zu 6.

(Griechenland Zeitung / rs)

Unser Archivfoto (© Griechenland Zeitung / Melissa Weyrich) entstand auf Akrokorinth.

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