Griechenland/ Thessaloniki. Ein 24-jähriger Diakon wurde am gestrigen Montag von der Polizei Thessaloniki aufgrund des Verdachts des Schmuggels von Menschenknochen, die er als die Gebeine Heiliger ausgab, verhaftet. Am Flughafen von Thessaloniki war zuvor ein Schweizer verhaftet worden, der in seinem Reisekoffer zahlreiche Gebeine und Schädel transportierte. Angeblich wollte er diese hochrangigen Mitgliedern des Klerus der Kirche in Deutschland übergeben. Bei einer Hausdurchsuchung wurden auf dem Grundstück des Diakons überdies 505 weitere Knochen, 15 Totenköpfe, außerdem eine Ikonenstatue, ein Kreuz, zwei Ringe und fünf Münzen aus dem byzantinischen Zeitalter gefunden.
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Griechenland/Athen. Der Vulkanausbruch auf Island hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr in Griechenland. Wegen der riesigen Aschewolke im Norden Europas mussten am Flughafen Eleftherios Venizelos bis heute Mittag 126 Flüge von und nach Athen storniert werden. Konkret betroffen sind folgende Städte: Frankfurt, Düsseldorf, Amsterdam, Brüssel, Kopenhagen, London, Paris, Manchester und Warschau. Gleichzeitig fanden zehn außerplanmäßige Flüge nach Barcelona statt.
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Griechenland / Thessaloniki Zwei illegale Waffenlager entdeckte am gestrigen Dienstag die Polizei in Nordgriechenland. Eines dieser Lager befand sich in der Wohnung eines 50-Jährigen Mannes in Thessaloniki, das zweite Lager wurde bei einem Verwandten von ihm in einem Dorf in der Nähe von Kozani entdeckt. Beschlagnahmt wurden mehrere Gewehre und automatische Sturmgewehre und Maschinenpistolen, 1375 Schuss Munition, 23 Magazine, drei Handgranaten, drei Messer sowie verschiedene Zubehör- und Ersatzteile für Waffen.
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Griechenland / Thessaloniki. Ein Unbekannter raubte heute Morgen eine Filiale der Bank of Cyprus in Thessaloniki aus. Anschließend nahm der Bankräuber eine Autofahrerin als Geisel und konnte mit ihrer Hilfe Richtung Stavroupolis entkommen. In der Nähe einer Kaserne ließ er die Geisel frei. Letztere wurde bei dem Zwischenfall nicht verletzt und konnte von der Polizei über den Tathergang vernommen werden.
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Griechenland / Athen. Griechenlands Premierminister Kostas Karamanlis hat am Samstag im Rahmen seiner Rede auf der 74. Internationalen Thessaloniki Messe umfangreiche Sparpläne vorgestellt, mit denen er das Land im Falle eines Wahlsieges aus der schwierigen Wirtschaftslage führen will (siehe Foto). Hierzu gehören unter anderem drastische Kürzungen bei den öffentlichen Investitionen, ein Einfrieren der Löhne und Pensionen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sowie Veränderungen im Steuersystem. Die Rede, deren Inhalt im Vorfeld streng geheim gehalten worden war, wurde von politischen Beobachtern als die wichtigste in seiner Amtszeit als Premierminister bezeichnet.
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