Login RSS

Vergangene Welten: Das antike Athen

Das antike Athen ist, im 5. Jahrhundert vor Christus, eine Stadt von weltweitem Ruhm. Perikles ist ihr vom Volk eingesetzter Herrscher. Als Vordenker des kostspieligsten und ehrgeizigsten Bauprojekts der westlichen Welt lässt er eine Stadt mit Tempeln, Häusern, Marktplätzen, Wohngebäuden und einem höchst innovativen Abwassersystem errichten. Lediglich Perikles' Entscheidung, Griechenlands Schatzkammern zu plündern, führt schließlich zu Athens Untergang.

Mittwoch, den 4. Mai - 16 Uhr, Servus Tv

Foto: Griechenland Zeitung, Melanie Schümer Athen 

Weiterlesen ...

Griechische Journalisten „verurteilen“ griechische Kollegen TT

  • Freigegeben in Chronik

Der Journalistenverband für Athener Tageszeitungen (ESIEA; siehe Foto) geriet durch eine Entscheidung seines Disziplinarausschusses ins Schussfeld der Kritik. Die ESIEA „bestrafte“ in dieser Woche drei Berufskollegen mit dem Ausschluss aus dem Verband für sechs, zwölf bzw. 18 Monate, vier wurden mit einer „Rüge“ bedacht. Der Grund: Diese Journalisten hätten, so der Disziplinarausschuss, im Vorfeld des Referendums vom 5. Juli 2015 voreingenommene Berichterstattung betrieben. Damals hatte Premier Alexis Tsipras vom Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) das Volk dazu aufgerufen, einen Vorschlag der Geldgeber über ein Spar- und Reformpaket (Memorandum) abzulehnen und mit „Nein“ (Oxi) zu stimmen. Der Großteil der Opposition hingegen plädierte für das „Ja“ (Nai), weil man sonst einen Ausschluss aus der Eurozone befürchtete (Grexit). Trotz einer Mehrheit für das „Nein“ von mehr als 60 Prozent, willigte Tsipras wenige Wochen später einem Memorandum III zu.
Bei den nun nach monatelangen Untersuchungen „verurteilten“ Journalisten, denen indirekt „Ja-Propaganda“vorgeworfen wird, handelt es durchgehend um Mitarbeiter von privaten TV-Stationen (Skai, MEGA und Antenna). Angesichts des Beschlusses der ESIA sprach der Vorsitzende der konservativen Oppositionspartei NeaDimokratia Kyriakos Mitsotakis von einer „Gefahr für die Demokratie“. Ein Sprecher der liberalen ToPotami  bezeichnete das ESIEA-Urteil als „noch nie dagewesen“. Anstatt die freie Meinungsäußerung zu schützen und zu fördern, werde versucht, die Mitglieder des Verbands zu gängeln und über Disziplinarstrafen Druck gegen Kollegenauszuüben, die eine andere Ansicht vertreten als die Mehrheit des derzeitigen Disziplinarausschusses. Der Nachrichtenchef von Skai, Stamatis Malelis, der für 18 Monate aus der ESIEA ausgeschlossen wurde, sprach in Zusammenhang mit dem Beschluss des Journalistenverbands von einem „antidemokratischen, gefährlichen Vorgehen, das andere Meinungen kriminalisiere. (GZrs)

Foto: © Eurokinissi

Weiterlesen ...

Der öffentliche Dienst tritt heute auf die Bremse TT

  • Freigegeben in Chronik

Einen 24-stündigen Streik führt heute (Donnerstag, 7. April) die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (ADEDY) durch. Gerichtet ist der Protest gegen die Veränderungen im System der Sozial- und Rentenversicherung. Um 11 Uhr findet am Klathmonos-Platz – dem Platz der Tränen – unweit des Parlaments eine Kundgebung statt. Beteiligen werden sich am Ausstand auch die Fluglotsen. Der Ankündigung ihrer Gewerkschaft zufolge wird der Flugverkehr in Griechenland dadurch nahezu komplett lahm gelegt: Flugzeuge werden weder starten noch landen; der Ausstand der Lotsen begann um Mitternacht und wird 24 Stunden aufrechterhalten. Ausgenommen sind lediglich Maschinen, die Staatsführer an Bord haben; Militärflugzeuge, die an geplanten Einsätzen teilnehmen; Rettungsflüge sowie Noteinsätze und Flüge für humanitäre Aktionen.
Am Ausstand beteiligen sich auch die Journalisten der Gewerkschaft der Redakteure Athener Tageszeitungen (ESIEA). Beteiligt sind nicht zuletzt auch die Mitarbeiter des Zentralsekretariats für Information und Kommunikation und Pressebüros. In einer Erklärung der ESIEA heißt es, dass man für Arbeit, Rahmenkollektivverträge, und Sozialversicherung „für alle“ kämpfe. Gefordert wird die Beibehaltung der Selbständigkeit der Sozial- und Rentenversicherungskassen für Journalisten. Gefordert wird außerdem die Einhaltung der Regeln der Transparenz bei der Vergabe von Lizenzen für Massenmedien. Man sei gegen eine Konzentration von Medien – egal, ob sie der politischen Macht oder Unternehmensinteressen dienen. Wegen des Ausstandes der Journalisten wird heute in den Funkmedien lediglich 15 Minuten über den Streik berichtet; morgen erscheinen keine Zeitungen. (Griechenland Zeitung / jh)

Unser Foto (© Eurokinissi) entstand in der Athener Innenstadt und zeigt ein Plakat der Gewerkschaft ADEDY auf dem zum Streik aufgerufen wird.

Weiterlesen ...

Vor 120 Jahren: Erste Olympische Spiele der Neuzeit

  • Freigegeben in Chronik

Am heutigen 6. April ist es genau 120 Jahre her, dass in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit eröffnet wurden. Einer der Hauptinitiatoren war der Franzose Pierre de Coubertin. Er wollte mit den Spielen die Jugend der Nationen näher zueinander zu bringen und friedensstiftend wirken. Seine Idee präsentierte er im Juni 1894 in Paris und zum Abschluss wurde dabei beschlossen, die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in dem Land, das sie hervorbrachte, zu veranstalten. Und sie wurden zu einem großen Erfolg. Auch wenn sich daran nur etwa 250 männliche Athleten beteiligten, war es der bis dahin größte Sportevent. Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Athen am 6. April 1896 im Panathinaiko-Stadion war auch der griechische König Georg I. präsent. Schon damals drängten griechische Honoratioren, aber auch viele US-Athleten darauf, die Olympischen Spiele ständig in Athen zu veranstalten. Das zu dieser Zeit bereits bestehende Internationale Olympische Komitee  entschied sich jedoch, auch dem von Wunsch von Coubertin folgend,  für Paris als zweiten Austragungsort im Jahr 1900. Übrigens: Die Errichtung des Panathinaiko-Stadions würde durch großzügige Spenden von Evangelos Zappas und Georgios Averof möglich. Zappas hatte schon 20 Jahre zuvor (1874) den Plan, Olympische Spiele zu veranstalten. (GZrs)

Foto: © Melanie Schümer, Panathinaiko Stadion - Rekonstruktion des Athener Stadions aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.

Weiterlesen ...

Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland

ATHEN

MUSIKCLUBS UND -BARS

“Nostalgia Flamenca”
Die Alma Gitana Flamenco Grupο präsentiert “Nostalgia Flamenca”, eine Aufführung mit Musik und Tanz, voller Pathos und Feuer. Sie entführt das Publikum in die  Welt des Flamenco und lässt die vielfältigen Traditionen Andalusiens aufleben. Die Zuhörer sind dazu eingeladen, aus dem großen dargebotenen Stilspektrum (farruca, caña, alegrias, bulerías, tientos etc.) etwas für sich auszuwählen, dass sie persönlich inspiriert und berührt.  
Die Alma Gitana ist eine Form des Flamenco, die von der Choreographin und Flamenco-Lehrerin Katerina Albertini Voulgari und dem anerkannten Musiker Aristotelis Giannakouro begründet wurde.

Mittwoch, den 6. April und Donnerstag, den 7. April
Alma Gitana Flamenco Grupo. Beginn 21.30 Uhr.
Half Note Jazz Club
Trivonioanou 17, Mets
Infos: http://artinfo.gr/halfnote-mini/


MUSIK

Freitag, den 8. April
„Pianorama“. Giorgos Kontrafouris (Hammond), Dimitris Kalantzis (Klavier) und Spiros Panagiotopoulos (Schlagzeug). Jazz und Improvisationen. Beginn 22.30 Uhr.
Megaron Moussikis
Vassilis Sophias und Kokkali
Infos: http://www.megaron.gr


Freitag, den 8. April
„Wir und die Welt VI“. Nationalorchester Athen. Werke von Maurice Ohana, Simos Papanas, und Antonin Dvorak. Antonis Sousamoglou (Violine). Musikalische Leitung: Uros Lajovic. Beginn 20.30 Uhr.
Megaron Moussikis
Vassilis Sophias und Kokkali
Infos: http://www.megaron.gr


AUSSTELLUNGEN

Bis Samstag, den 16. April
„Eklekti Klironomia“. Sechs großformatige Fotos von Dimitra Lazaridou.
AD-Galerie
Pallados 3, Psirri
Infos: http://www.adgallery.gr


Griechenland Zeitung / kas, Foto: http://artinfo.gr

Weiterlesen ...
Diesen RSS-Feed abonnieren

 Warenkorb