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Vor 120 Jahren: Erste Olympische Spiele der Neuzeit

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Am heutigen 6. April ist es genau 120 Jahre her, dass in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit eröffnet wurden. Einer der Hauptinitiatoren war der Franzose Pierre de Coubertin. Er wollte mit den Spielen die Jugend der Nationen näher zueinander zu bringen und friedensstiftend wirken. Seine Idee präsentierte er im Juni 1894 in Paris und zum Abschluss wurde dabei beschlossen, die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in dem Land, das sie hervorbrachte, zu veranstalten. Und sie wurden zu einem großen Erfolg. Auch wenn sich daran nur etwa 250 männliche Athleten beteiligten, war es der bis dahin größte Sportevent. Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Athen am 6. April 1896 im Panathinaiko-Stadion war auch der griechische König Georg I. präsent. Schon damals drängten griechische Honoratioren, aber auch viele US-Athleten darauf, die Olympischen Spiele ständig in Athen zu veranstalten. Das zu dieser Zeit bereits bestehende Internationale Olympische Komitee  entschied sich jedoch, auch dem von Wunsch von Coubertin folgend,  für Paris als zweiten Austragungsort im Jahr 1900. Übrigens: Die Errichtung des Panathinaiko-Stadions würde durch großzügige Spenden von Evangelos Zappas und Georgios Averof möglich. Zappas hatte schon 20 Jahre zuvor (1874) den Plan, Olympische Spiele zu veranstalten. (GZrs)

Foto: © Melanie Schümer, Panathinaiko Stadion - Rekonstruktion des Athener Stadions aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.

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Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland

ATHEN

MUSIKCLUBS UND -BARS

“Nostalgia Flamenca”
Die Alma Gitana Flamenco Grupο präsentiert “Nostalgia Flamenca”, eine Aufführung mit Musik und Tanz, voller Pathos und Feuer. Sie entführt das Publikum in die  Welt des Flamenco und lässt die vielfältigen Traditionen Andalusiens aufleben. Die Zuhörer sind dazu eingeladen, aus dem großen dargebotenen Stilspektrum (farruca, caña, alegrias, bulerías, tientos etc.) etwas für sich auszuwählen, dass sie persönlich inspiriert und berührt.  
Die Alma Gitana ist eine Form des Flamenco, die von der Choreographin und Flamenco-Lehrerin Katerina Albertini Voulgari und dem anerkannten Musiker Aristotelis Giannakouro begründet wurde.

Mittwoch, den 6. April und Donnerstag, den 7. April
Alma Gitana Flamenco Grupo. Beginn 21.30 Uhr.
Half Note Jazz Club
Trivonioanou 17, Mets
Infos: http://artinfo.gr/halfnote-mini/


MUSIK

Freitag, den 8. April
„Pianorama“. Giorgos Kontrafouris (Hammond), Dimitris Kalantzis (Klavier) und Spiros Panagiotopoulos (Schlagzeug). Jazz und Improvisationen. Beginn 22.30 Uhr.
Megaron Moussikis
Vassilis Sophias und Kokkali
Infos: http://www.megaron.gr


Freitag, den 8. April
„Wir und die Welt VI“. Nationalorchester Athen. Werke von Maurice Ohana, Simos Papanas, und Antonin Dvorak. Antonis Sousamoglou (Violine). Musikalische Leitung: Uros Lajovic. Beginn 20.30 Uhr.
Megaron Moussikis
Vassilis Sophias und Kokkali
Infos: http://www.megaron.gr


AUSSTELLUNGEN

Bis Samstag, den 16. April
„Eklekti Klironomia“. Sechs großformatige Fotos von Dimitra Lazaridou.
AD-Galerie
Pallados 3, Psirri
Infos: http://www.adgallery.gr


Griechenland Zeitung / kas, Foto: http://artinfo.gr

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Griechenlands Behörden wiesen angeblich islamistische Hassprediger aus

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Zwei moslemische Imame, die in so genannten Kellermoscheen in Athen durch Hasspredigten und andere extremistische Aktivitäten aufgefallen waren, gerieten in den letzten Wochen ins Visier der griechischen Behörden. Wie das Nachrichtenportal in.gr am Samstag meldete, seien die beiden Priester „diskret“ ausgewiesen worden. Einer von ihnen soll unter anderem versucht haben, zwei junge Männer als islamische „Gotteskrieger“ anzuwerben. Die beiden Gebetsräume befinden sich im Stadtteil Sepolia bzw. in der Randgemeinde Peristeri nordwestlich Athens. In beiden Fällen sollen die betreffenden islamischen Kultstätten schon seit längerem von Polizei und Geheimdienst observiert worden sein.
Wie das Portal berichtete, bereitet die Zunahme von Hasspredigten an solchen Orten in Athen den Behörden Sorge. Zugleich werde von Polizeiquellen betont, dass in den Gebetsräumen im Raum Athen radikalislamische Predigten oder die Rekrutierung von Dschihadisten in aller Regel nicht vorkämen. In Athen soll es rund 100 solcher Gebetsräume in Wohnungen und anderen Räumlichkeiten geben. Eine offizielle Moschee gibt es in der griechischen Hauptstadt bislang nicht. (Griechenland Zeitung / ak)

Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand 2013 während einer religiösen Veranstaltung der pakistanischen Gemeinde in Piräus zum Ende des Fastenmonates Ramadan. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich hier keinesfalls um eine "Hasspredigt" gehandelt hat, sondern um eine rein religiöse Veranstaltung.

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Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland

THESSALONIKI

AUSSTELLUNGEN

„Masken“ aus der griechischen Tradition: Sammlung von Jorgis Melikis

Es werden über 70 Masken des Dodekaimerou (Weihnachten, Neujahr, Dreikönigsfest) und von Karneval ausgestellt, die auf kulturellen Aktivitäten und magisch-christlichen Zeremonien der Volkstradition Verwendung finden. Sie stammen von verschiedenen Regionen Griechenlands und vermitteln seltene Bezüge des kollektiven Bewusstseins, der historischen Identität aber auch des Erinnerns. Die Herkunftsgebiete der Masken reichen von Siva auf Kreta bis zu Skyros und Messenien, vor allem aber aus Makedonien.

Bis Sonntag, den 10. April
„Masken“ aus der griechischen Tradition. Sammlung von Jorgis Melikis.
Di-So. 10-18 Uhr.
Kulturzentrum MIET
Vas. Olgas 108, Villa Kapatzi
Infos: http://www.miet.gr

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Interne Geldgeber-Gespräche durchgesickert: Athen will IWF loswerden TT

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Mit ungewöhnlicher Vehemenz reagierte Athen auf einen internen Meinungsaustausch von Vertretern des Internationalen Währungsfonds (IWF), der an die Presse durchsickerte. Bei den meisten Griechen wurde der Eindruck erweckt, dass der IWF die laufenden Verhandlungen mit Athen bis zum Sommer hinauszögern will. Aber warum? – Offenbar erwartet man, dass der Regierung in der Zwischenzeit das Geld ausgeht und ihre Verhandlungsposition schwächer wird.

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