Vier tote Flüchtlinge wegen schwerer See in Griechenland
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Auch in diesen Tagen gab es wieder Tote und Verschollene in der Ägäis. Am Sonntagmorgen kenterte wegen des starken Windes an einem Strand der Insel Lesbos gegen 6 Uhr ein Boot mit 63 Flüchtlingen, die gerade an Land gehen wollten. Zwei Kinder und eine Frau wurden tot aus den Fluten geborgen, während sieben Menschen weiter vermisst werden. Zu einem weiteren tödlichen Zwischenfall kam es am heutigen Montag gegen 7 Uhr unmittelbar außerhalb des Hafens der Inselhauptstadt Mytilini. Ein Boot mit ungefähr drei Dutzend Flüchtlingen wurde gegen die Felsen getrieben und sank. Eine Frau ertrank. Ungefähr 35 Menschen konnten gerettet werden.