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Griechen werden aus Ägypten evakuiert

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Zwei Transportmaschinen der griechischen Luftwaffe vom Typ C-130 starteten am Dienstag, um über 200 Griechen aus dem ägyptischen Alexandria zu evakuieren. Mit an Bord war der für die Koordination verantwortliche Staatssekretär Dimitris Dolios. Hintergrund sind die schweren Ausschreitungen in Ägypten, bei denen weit über 100 Menschen getötet und tausende verletzt wurden. Die griechischen Schulen in Kairo und Alexandria bleiben bis auf weiteres geschlossen. Aktiv sind in Ägypten auch Wirtschaftsunternehmen wie die Titan Gruppe (Zement), die Nationalbank (mit 16 Filialen), die Piräus-Bank (48 Filialen) oder Chipita (Lebensmittel).
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Evakuierung von Griechen nach Ausschreitungen in Ägypten TT

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Griechenland / Athen. Die Evakuierung von etwa 100 Griechen, die in Alexandria in Ägypten wohnen, hat das griechische Innenministerium eingeleitet. Mitglieder der griechischen Gemeinde von Kairo haben bisher kein entsprechendes Anliegen an die griechische Regierung übermittelt. Allerdings wurden Informationen darüber verbreitet, dass auf dem Flughafen von Kairo eine Gruppe von 20 Griechen festsitzen soll. Um die genannte Personengruppe auszufliegen, stehen bereits zwei Transportmaschinen vom Typ C-130 (siehe Foto) der griechischen Luftwaffe in Bereitschaft.
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EU warnt Griechenland wegen Koronia-See

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Die Europäische Kommission wird Griechenland auf Empfehlung des Umwelt-Kommissars Janez Potocnik wegen des mangelnden Schutzes des Koronia-Sees verwarnen. Nach Ansicht des slowenischen EU-Politikers habe es Griechenland verabsäumt, vier EU-Richtlinien zu umzusetzen, die folgende Bereiche betreffen: Schutz der Fauna und Flora (die so genannte Habitatrichtlinie), Vogelschutz, Behandlung von Abwässern sowie Ableitung gefährlicher Stoffe in Gewässer. Der Koronia-See östlich von Thessaloniki zählt zu den wichtigsten Feuchtgebieten innerhalb der EU und ist Teil des Netzwerkes „Natura 2000“. Die Kommission kritisiert damit die langsamen Fortschritte bei der Umsetzung eines vorliegenden Sanierungsplans, der teilweise von der EU mitfinanziert wird. Sollte Griechenland nicht entsprechend reagieren, muss es mit einem Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof rechnen.
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Troika-Sachverständige in Athen

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Seit dem heutigen Donnerstag befindet sich eine Delegation der so genannten „Troika“ in Athen. Die „Troika“ setzt sich zusammen aus dem Internationalem Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank und der EU-Kommission. Die Experten dieses Dreiergremiums wollen in der griechischen Hauptstadt die Finanzlage des Staates überprüfen. Griechenland steckt seit dem Frühling 2010 in einer Finanzkrise. Außerdem soll überprüft werden, in wie fern sich Athen an ein beidseitig unterzeichnetes Memorandum halten kann.
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