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Griechenland / Athen. Seit Anfang Juni gelten weitere Kürzungen von Zulagen für die Angestellten im öffentlichen Dienst, die bereits am 2. Mai beschlossen worden sind. In einem Rundschreiben informiert das Finanzministerium Anfang Juni alle öffentlichen Träger darüber, dass die Zulagen auf die Gehälter um weitere 8 Prozent zu kürzen sind. Bei Angestellten in staatlichen Betrieben werden sie um weitere drei Prozent gekürzt.
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Weitere einschneidende Veränderungen im System der Sozial- und Rentenversicherung fordern Experten der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds (IWF), die Athen am Dienstag einen Besuch abstatteten. U. a. soll das neue Gesetz der Sozialversicherung bereits ab 2015 in Kraft treten – und nicht wie ursprünglich geplant ab 2018. Volle Rentenbezüge sollen demnach nur jene Arbeitnehmer erhalten, die auf ein 40-jähriges Berufsleben verweisen können (bisher waren 37 Jahre vorgesehen).
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Griechenland / Athen. Nach dem Rücktritt der Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Tourismus, Angela Gerekou, am Montagabend mehren sich nun Gerüchte, dass es zu einer kompletten Regierungsumbildung kommen könnte. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit konzentriert sich nun auf die Rückkehr von Premierminister Jorgos Papandreou, der sich derzeit in Madrid zum EU-Lateinamerika Gipfel befindet. Seine Rückkehr nach Athen wird heute Abend erwartet. Regierungssprecher Jorgos Petalotis stellte noch am Montag fest: „Angela Gerekou hat die Rückgabe ihres Amtes aus Gründen der Sensibilität und des Anstandes gegenüber der Regierung veranlasst.
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Dienstag, 11. Mai 2010 17:13

Rentenreform für Griechenland präsentiert TT

Griechenland / Athen. Der griechische Minister für Arbeit und Sozialversicherung, Andreas Loverdos (siehe Foto), stellte am Montag den Entwurf des neuen Rentengesetzes der Öffentlichkeit vor. Darin ist unter anderem eine gesetzliche Mindestrente von 360 Euro für jedermann vorgesehen. Die darüber hinaus erworbenen Rentenansprüche richten sich zukünftig nach dem durchschnittlichen Einkommen über das gesamte Arbeitsleben hinweg und nicht mehr nur nach den Einkommen der letzten fünf Jahre. Das Renteneintrittsalter für Frauen wird mit 65 Jahren dem der Männer angepasst.
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Von der Notwendigkeit der Selbstkritik bei den Regierungsparteien und der Verpflichtung, dem Volk die Wahrheit über die Lage der Wirtschaft zu sagen, sprach die frühere Außenministerin Dora Bakojanni heute im Parlament. U. a. stellte sie fest, dass die „Entscheidung der EU für die Unterstützung Griechenlands positiv“ sei. Es bestünde aber die Möglichkeit, dass die Regierung „wichtige Entscheidungen“ verschiebe.
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