Rüstungsprogramm bereitet Griechenlands Politikern Kopfschmerzen TT
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Angesichts der fortgesetzten Provokationen des türkischen Militärs in der Ägäis steckt Griechenland in einem Dilemma.
Angesichts der fortgesetzten Provokationen des türkischen Militärs in der Ägäis steckt Griechenland in einem Dilemma.
Ministerpräsident Alexis Tsipras reiste am Dienstag auf die Dodekanes-Insel Kastelorizo. Grund seines Besuches ist die Einweihung von zwei Entsalzungsanlagen: eine neu errichtete sowie die bisherige, die komplett überholt worden ist.
Am Mittwoch hat eine Gruppe von etwa 10 bis 15 Personen Farbe an die Abzäunung des Gebäudes des türkischen Konsulats im Athener Vorort Psychiko geworfen. Die Täter haben die Flucht ergriffen.
Die bilateralen Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei trüben sich ein. Verteidigungsminister Kammenos schätze ein, dass die griechische Armee „in Bereitschaft“ sei. Die Opposition in Athen warnte davor, „unnötig Öl ins Feuer zu gießen“.
Zwei griechische Soldaten müssen bis auf weiteres in einem Hochsicherheitsgefängnis in der türkischen Stadt Edirne (griechisch: Adrianoupolis) bleiben. Ein Antrag ihrer Rechtsanwälte auf Haftentlassung bzw. auf Hausarrest wurde heute, Dienstag (27.3.), von der türkischen Justiz abgelehnt. In der Begründung heißt es, dass die beiden Soldaten erstens keinen festen Wohnsitz in der Türkei hätten, außerdem sei ein Fluchtversuch nicht auszuschließen.