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Griechenlands Regierung stellt sich auf einen heißen Sommer ein TT

  • Freigegeben in Politik
Nun sind wir schon im Juli angelangt, Griechenlands Sommer läuft auf vollen Touren. Für die Regierung bleibt zu hoffen, dass die Sommertage nicht allzu heiß werden –  vor allem aus politischer Sicht. Um dringend benötigte Kreditraten in Höhe von weiteren zwei Milliarden Euro im Juli und August kassieren zu können, müssen nach Vereinbarungen mit den internationalen Geldgebern („Troika") zunächst unpopuläre Gesetze das Parlament passieren. Diese betreffen etwa das  Liegenschaftskataster, die Wälder, die Parteienfinanzierung und eine Begrenzung der Gewinnspannen der Apotheken. Der schwerste Brocken ist allerdings die Liberalisierung des Energiesektors.
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30 Mrd. Euro und zwei Jahre mehr für Griechenland

Nach Berichten des deutschen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, wonach Griechenlands Haushaltsloch 20 Mrd. Euro groß sei, legt nun die Süddeutsche Zeitung neue Informationen nach. Aus Brüssel sei demnach zu vernehmen, dass das Defizit 30 Mrd. Euro betrage und das Land zwei weitere Jahre benötige, um seine Haushaltspolitik in Ordnung zu bringen. Eine vollständige Rückkehr an die Märkte bis 2020 sei eher unwahrscheinlich.
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Griechenland: Regierungschef Papandreou stellt Sanierungspaket bis 2013 vor TT

Griechenland / Athen. Mit 80 Maßnahmen will Premierminister Jorgos Papandreou innerhalb des Jahres 2010 das Haushaltsdefizit von 12,7 Prozent auf unter 9 Prozent senken. Schrittweise soll es dann bis 2013 unter die vom Maastricht-Vertrag geforderte Grenze von 3 Prozent gedrosselt werden. Das entsprechende Sanierungspaket präsentierte der Regierungschef am Montag im Athener Zappeion-Palais (siehe Foto). Innerhalb von drei Monaten sollen alle notwendigen Entscheidungen getroffen werden, die für Jahrzehnte in der Schublade liegen geblieben seien, so der Premier.
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