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Wer kann mit wem am Tag danach in Griechenland? TT

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Am Sonntag der kommenden Woche (20.9.) werden in Griechenland die Weichen für die Zukunft gestellt. Wer im Anschluss die Regierungsgeschäfte übernehmen wird, das steht noch in den Sternen. Den Erhebungen zufolge liegen die beiden größten Parteien, das Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) und die konservative Nea Dimokratia (ND) nahezu gleich auf.

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Trotz aller Bemühungen – Griechenland treibt auf Wahlen zu TT

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Der Vorsitzende der soeben erst ins Leben gerufenen „Volkseinheit“ Panagiotis Lafazanis hat am Montagmittag das Mandat erhalten, eine neue Regierung zu bilden. Nach der Abspaltung von der Regierungspartei SYRIZA in der vorigen Woche ist die „Volkseinheit“ die drittstärkste Kraft im griechischen Parlament. Lafazanis hat nun drei Tage Zeit, um mit anderen Parteien über eine mögliche Koalition zu sprechen. Würde diesem Versuch Erfolg beschieden, könnte ein vorverlegter Urnengang vermieden werden. Allerdings halten Beobachter eine solche Möglichkeit nahezu für ausgeschlossen. Für Lafazanis bietet sich mit diesem Auftrag auch die Möglichkeit, mit kleineren Parteien und Formationen über eine Zusammenarbeit im Wahlkampf zu sprechen. Das Mandat für die Bildung einer Regierung gilt als eine seiner stärksten Trumpfkarten, um den Bürgern unmittelbar vor den Wahlen seine eben erst gegründete Partei ins Blickfeld zu rücken. 

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TITELBLÄTTER DER GRIECHISCHEN PRESSE

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Heute: Titelblatt der griechischen Tageszeitung „Kathimeriní “ (konservativ): „Tsipras bricht vorgezogene Wahlen vom Zaun“.

Hier noch WEITERE TITELSEITEN von griechischen Tageszeitungen, die das gesamte politische Spektrum von links nach rechts abdecken sollen:
Ta Nea (liberal): „Tsipras trumpft mit Wahlen mitten in der Hitze auf“
Efimerída ton Syntaktón (links): „Wettspiel für alle“
Eléftheros Týpos (konservativ): „Bankrotterklärung von Tsipras“
Éthnos (liberal): „Die Dilemmata auf dem Weg zu den Urnen“
Avgí (SYRIZA): „Klarer Auftrag – Starke Regierung – Stabiler Kurs – Gemeinsam mit der Gesellschaft“
Estía (konservativ): „Wahlen mit parteiinternem Kalkül“
Rizospástis (KP-Organ): „Das Volk muss seinen Kampf gegen die Memoranden intensivieren, damit es zu seinem Vorteil aus der Sackgasse kommt und die KP stärker machen“

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