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Einen deutlichen Vorsprung von vier Prozent hat die regierende Nea Dimokratia (ND) vor der großen Oppositionspartei PASOK. Dies ergibt sich aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts VPRC. Demzufolge würde die ND zum jetzigen Zeitpunkt 42,5 % der Wählerstimmen erhalten und die PASOK 38,5 %. Es folgen die Kommunistische Partei (KKE) mit 7,5 %, die Linksallianz SYN mit 4,5 % und die bisher nicht im Parlament vertretene rechtspopulistische LAOS mit 3,5 %.
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Der Streit zwischen der kommunistischen KKE und dem PASOK-Abgeordneten Thodoros Pangalos geht ungetrübt weiter. Der ehemalige Minister behauptet, dass die KKE und die konservative Regierungspartei Nea Dimokratia gemeinsame unternehmerische Wege beschreiten würden. In einem Fernsehauftritt am gestrigen Dienstag stellte Pangalos die rhetorische Frage, was die KKE zum Aufkauf der Firma „Germanos" durch „Cosmote", die Tochterfirma der staatlichen Telekommunikationsgesellschaft OTE, zu sagen habe. Der Gründer von „Germanos" sei führendes KKE-Mitglied gewesen, so Pangalos. Die beiden Unternehmen betonen offiziell, dass sie Behauptungen von Politikern nicht kommentieren.
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Erneut zur Diskussion will die Regierung die Gesetzesvorlage für die Regelung der Wahlbeteiligung von Auslandsgriechen stellen. Medienberichten zufolge hat Ministerpräsident Kostas Karamanlis Innenminister Prokopis Pavlopoulos und Außenministerin Dora Bakojanni entsprechend instruiert. Es gebe unterschiedliche Auffassungen seitens der Oppositions, so Pavlopoulos, aber man werde zu einer gemeinsamen Haltung finden. Einer der noch nicht geklärten Punkte sei der Ort, wo die Auslandsgriechen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen können. Während die Regierung der Ansicht ist, dass sie den Wahlbezirken ihrer Herkunftsorte wählen sollen, ist die Opposition für die Aufstellung gesonderter Wahlbezirke je nach ständigem Aufenthaltsort.
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Montag, 02. Juli 2007 03:00

Parlamentsdebatte über die Waldbrände

Griechenland / Athen. Während die Brände in Anzahl und Ausmaß zurückgehen, steigert sich die politische Konfrontation zwischen der Regierungspartei Nea Dimokratia und der parlamentarischen Opposition. Heute steht im Parlament eine Debatte über das Thema der Brände auf dem Programm. Die Opposition vertritt die Meinung, dass die Regierung die Verantwortung für die Katastrophe trage, da es der Feuerwehr an Personal, Ausrüstung und Material fehle. Darüber hinaus hätten die Planung und der Organisation der Brandbekämpfung nicht befriedigend funktioniert.
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Mittwoch, 03. Januar 2007 02:00

Ministerpräsident stellt Wahltermin klar

Griechenland / Athen. Den permanenten Gerüchten über verfrühte Parlamentswahlen versucht Ministerpräsident Kostas Karamanlis zum vierten Mal innerhalb weniger Wochen ein Ende zu setzen. In einem Interview mit der Zeitung Eleftheros Typos hatte der Premier zum Jahreswechsel erklärt, dass erst im Jahr 2008 „das Werk, die Konsequenz, die Verantwortlichkeit, und die wirtschaftliche und soziale Effizienz der neuen Regierung" dem Volk zur Beurteilung vorgelegt werde. Das Szenario verfrühter Parlamentswahlen wird von der großen Oppositionspartei PASOK sowie von einigen Regierungsmitgliedern gefördert.
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