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Finanzminister berät sich mit Vertretern der „Troika“

Ein weiteres Treffen mit den Vertretern der „Troika“ – bestehend aus Internationalem Währungsfonds, Europäischer Zentralbank und Europäischer Kommission – hat am heutigen Montag Finanzminister Jorgos Papakonstantinou. Im Zentrum der Debatte werden die Durchführung von Reformen, die Einhaltung der Ziele des Haushaltsplanes 2010 sowie die Ausarbeitung des Haushaltsplanes für das kommende Jahr stehen. Hintergrund für die Gespräche ist eine neue Prüfung der griechischen Finanzen im Oktober, von deren Ausgang die Zahlung einer weiteren Rate eines Gesamtkredites in Höhe von 110 Mrd. Euro abhängig gemacht wird. Zahlungstermin für diese dritte Kreditrate wäre der Monat Dezember.
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Griechenland: Notarin für Immobilientransaktionen des Heiligen Berges Athos sagt aus

Griechenland / Athen. Ihre Aussage vor der Untersuchungskommission über die Immobilienaffäre zu Vatopedi-Kloster auf dem Heiligen Berg Athos hat am Mittwoch Ekaterini Peleki, Notarin und Ehefrau des früheren Ministers Jorgos Voulgarakis, getätigt. Indirekt ließ sie durchblicken, dass sie auf Grund der Tatsache, dass sie mit Voulgarakis verheiratet ist, ins Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik geraten ist. Peleki hatte die Mehrheit der Transaktionen zwischen dem Staat und dem Vatopedi-Kloster als Notarin abgesegnet. In ihrer Aussage soll Frau Peleki auch den ehemaligen Premierminister Kostas Karamnlis erwähnt haben.
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Immer mehr Arbeitslose in Griechenland

Die Arbeitslosenrate in Griechenland liegt derzeit bei 11,8 Prozent. Das ergibt aus den jüngsten Zahlen, die heute von der griechischen Statistikbehörde veröffentlicht wurden. In den ersten drei Monaten des Jahres lag die Arbeitslosenquote mit 11,7 % geringfügig unter dem jetzigen Wert, 2009 lag die Quote bei nur 8,9 %. Die höchste Arbeitslosenrate weisen die 15 bis 29-Jährigen auf, von ihnen sind 22,8 Prozent arbeitslos. Auch Frauen sind mit 15,3 Prozent besonders von der Arbeitslosigkeit betroffen.
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Regierung prüft alle Möglichkeiten, um Einnahmen zu erhöhen

Griechenland / Athen. Die griechische Regierung prüft weiterhin alle Möglichkeiten, um die Haushaltseinnahmen zu erhöhen. Das erklärte der Staatssekretär im Finanzministerium, Filippos Sachinidis, am Montag bei einer Konferenz der Eurobank. Zum Plan der Regierung, die Preise für Heizöl und für Kraftstoffe neu anzugleichen, stellte er fest, dass man vorher prüfen müsse, welchen Ausgleich man finanziell Bedürftigen, die eine Kostenanhebung nicht tragen könnten, geben könne. So lange nicht klar sein, wen konkret man unterstützen müsse, könne eine solche Maßnahme nicht eingeleitet werden.
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Größte griechische Bank will Milliarden-Kapitalerhöhung aufnehmen

Griechenland / Athen. Die größte Bank Griechenlands, die Nationalbank (NBG) hat am Dienstag Pläne für eine massive Kapitalerhöhung von 2,8 Milliarden Euro bekannt gegeben. Durch Emissionsgeschäfte mit Wertpapieren sollen 1,8 Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Eine weitere Milliarde Euro soll durch den Verkauf von 20 Prozent einer Kapitalbeteiligung der NBG an der türkischen Finansbank gedeckt werden. Ziel der NBG ist es, ihr Kernkapital zu stärken, um sich somit gegen die Wirtschafts- und Finanzkrise zu wappnen, gleichzeitig soll damit die Position der NBG auf den osteuropäischen und türkischen Märkten gestärkt werden.
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