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Juli 2026 - GRIECHENLAND.NET

Kathara Deftera

  • Freigegeben in Chronik

Heute wird in ganz Griechenland der Kathara Deftera („Rosenmontag“) gefeiert. „Kathara Deftera“ heißt „Reiner Montag“, und er ist der erste Tag der 49-tägigen Fastenzeit vor Ostern, der so genannten „Megali Sarakosti“, wo Körper und Seele gereinigt werden sollen. Ursprünglich erstreckte sich die Fastenzeit auf 40 Tage, genauso lange wie Jesus vor Beginn seines öffentlichen Wirkens in der Wüste verbrachte. Hinzu kamen später der letzte Sonntag der Faschingszeit und der darauf folgende Montag, der „Kathara Deftera“.

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Nicht nur Feste bewegen sich, auch Namenstage

  • Freigegeben in Chronik

Ebenso wie zahlreiche bewegliche Feiertage im Jahr hat das orthodoxe Osterfest in Griechenland auch so einige bewegliche Namenstage zur Folge: Das jährlich wechselnde Datum des Osterfests ist maßgeblich für diese Verschiebungen. So manche Griechinnen und Griechen feiern somit ihre Namenstage nicht an einem bestimmten gleich bleibendem Datum, sondern immer eine gewisse Anzahl an Tagen vor bzw. nach Ostern. Wie Sie vielleicht wissen, hat der Namenstag in Griechenland eine besonders große Bedeutung und wird immer noch mehr gefeiert als der Geburtstag.

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Camper-Freuden

Erneut haben wir gelesen, dass die Urlaubsbuchungen für die griechischen Inseln Lesbos, Chios und Samos drastisch zurückgegangen sind. Als Grund wird unisono die Flüchtlingssituation in der östlichen Ägäis erwähnt. Mit Schwimmwesten verschmutze Strände werden angeführt und die Konfrontation mit Tausenden von Flüchtlingen und ihrer bedrückenden Situation, evtl. sogar Versorgungsschwierigkeiten. Der Rückzug der Urlauber verstärkt die ohnehin massiven wirtschaftlichen Einbußen der Inselbewohner, der Griechinnen und Griechen insgesamt.

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Diskussionen über Reformen im Steuer- und Rentensystem TT

  • Freigegeben in Politik

In dieser Woche sind die Inspektoren der „Quadriga“ aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB), dem Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie des Europäisches Stabilitätsmechanismus (ESM) in Athen eingetroffen. Als erstes haben sie sich am Mittwoch mit Finanzminister Efklidis Tsakalotos und anschließend mit Arbeitsminister Jorgos Katroungalos getroffen. Auf dem Gesprächstisch liegen zwei besonders heikle Themen: die Reformierung des Systems der Renten- und Sozialversicherung sowie des Steuersystems. 

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Terra X: Große Völker - Die Griechen: Griechenland als die Wiege Europas

Die moderne Welt hat den alten Griechen eine Menge zu verdanken: die tragischsten Dramen und unterhaltsamsten Komödien, aber auch den Mathematikunterricht. Auch dass wir joggen oder Marathon laufen, ist den Griechen geschuldet – ebenso die Olympischen Spiele, die Menschen unterschiedlichster Herkunft friedlich miteinander vereinen sollen. Und nicht zuletzt ist die Demokratie das Erbe berühmter Vordenker aus Athen. Vielleicht haben es die meisten schon vergessen, aber Griechenland gilt als die Wiege Europas. 

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Dramatische Zustände in Idomeni – 70 Kinder im Krankenhaus

  • Freigegeben in Chronik

Im Flüchtlingscamp in Idomeni an der nordgriechischen Grenze herrschen nach der Schließung der Balkanroute am Mittwoch dramatische Zustände. Der Regen der letzten Tage hat das Gebiet in ein riesiges Schlammfeld verwandelt. Während nach letzten offiziellen Angaben im Camp 12.000 Flüchtlinge auf ihre Umverteilung innerhalb Griechenlands warten und eine unbekannte Zahl Menschen außerhalb des Lagers auf freiem Feld campiert, breiten sich Krankheiten aus.

Nach Informationen griechischer Medien wurden seit Montag mindestens 70 Kinder in das Krankenhaus der nahen Bezirkshauptstadt Kilkis eingeliefert. Die meisten von ihnen litten an Atemwegsproblemen oder Magen-Darm-Grippe. Weil die Kapazitäten in Kilkis nicht ausreichen, sollen weitere Krankheitsfälle nach Thessaloniki überstellt werden. Der Leiter des griechischen Seuchenzentrums KEELPNO Athanassios Jannakopoulos schlug am Dienstag der Presse gegenüber eher beschwichtigende Töne an: Sein Amt sehe zurzeit nicht die Gefahr von Epidemien.

Zugleich bereiten sich die griechischen Behörden darauf vor, Idomeni zu räumen. Dies bestätigte am Donnerstagmorgen auch der Sprecher des Koordinationsorgans der griechischen Regierung zur Bewältigung der Flüchtlingskrise, Jorgos Kyritsis. Man werde die Menschen in Bussen an andere Orte bringen, je nachdem, wie die neuen Aufnahmezentren vorankämen. Medieninformationen, wonach Idomeni mit Polizeigewalt geräumt werden soll, dementierte Kyritsis.

Einige der dort festsitzenden Flüchtlinge und Migranten seien bereits abgezogen, teils in die neuen Camps und teils wieder zurück nach Piräus, hieß es in der griechischen Presse. Dort aber herrscht ebenfalls der Notstand, weil täglich neue Migranten und Flüchtlinge von den Inseln eintreffen. Laut Bulletin der griechischen Regierung befanden sich am Donnerstagmorgen rund 3.300 Menschen im Hafen von Piräus. Die als Notunterkünfte bereitgestellten Passagierterminals und früheren Lagerhallen – darunter ironischerweise auch ein Hafenspeicher, in dem ein „Migrationsmuseum“ geplant ist – platzen schon seit Tagen aus allen Nähten, und der Regen hat die Lage noch verschlimmert. Im Laufe des Tages sollen deswegen mindestens 1.000 Menschen aus Piräus in andere Unterkünfte in NeaMakri in Ostattika, bei den Thermopylen in Zentralgriechenland und in Trikala in Thessalien gebracht werden.

Auf den Ägäisinseln harren derweil immer noch fast 9.500 Flüchtlinge und Migranten aus, bei Kapazitäten für 7.450 Menschen in den Lagern und Hotspots auf den Inseln. Allein 2.273 von ihnen sind laut Regierungsangaben in den letzten 24 Stunden eingetroffen. Die Gesamtzahl der Flüchtlinge und Migranten in Griechenland betrug am Donnerstagmorgen demnach knapp 42.000. Zugleich bestehen im ganzen Lande Unterbringungskapazitäten für mindestens 23.000 Menschen, bei einer möglichen maximalen Auslastung von rund 30.000 Personen, teilte die Regierung mit. (Griechenland Zeitung / ak)

Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am heutigen Donnerstag und zeigt Flüchtlinge im Hafen von Piräus.

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Orte des Erinnerns: Griechenland - Im Dienst der Menschen: Das Institut für Forschung und Technologie auf Kreta

Man nennt es auch das Silicon Valley Griechenlands: Das Institut für Forschung und Technologie genießt internationale Reputation. Mit seinen sieben Instituten liegt es idyllisch in Olivenhainen auf der Urlaubsinsel Kreta. Vielleicht ist es gerade der Insellage des Campus zu verdanken, dass hier abseits der Hektik großer Städte auf hohem Standard für die Entwicklung von Spitzentechnologien geforscht wird.

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Planet Schule: Griechenland - Saisonschluss im Pleitestaat

Griechenland, der Staat in der Krise. Trotz aller Hilfsmilliarden ist das Land pleite, die Menschen kämpfen ums Überleben, um ihre Zukunft. Nur der Tourismus boomt. Die Urlauber, die am Strand liegen oder die Sehenswürdigkeiten besuchen, bekommen von der Krise nur wenig mit. Für sie ist Griechenland vor allem eines: billig. All inclusive in den großen Hotels auf den malerischen Inseln, Sonderangebote der Reiseveranstalter, vor allem für Last Minute-Urlauber ist Griechenland ein Schnäppchen.

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Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland

ATHEN

AUSSTELLUNGEN

Ausstellung von Dimitra Lazaridou „Eklekti Klironomia“
Dimitra Lazaridou fotografiert Menschen in Räumen während eines Momentes, bei dem es keine Handlung zu geben scheint. Sie betritt mit ihrer Aufnahme einen völlig privaten und persönlichen Raum, den Sie dem Betrachter eröffnet. Indem sie eine Reihe von “Bildern im Bild” nutzt, welche Assoziationen zulassen, kann sie am Ende nicht nur davon erzählen, was hinter geschlossenen Türen vorgeht, sondern auch davon, was sich im Geist der Menschen abspielt, die sich dort aufhalten. Dadurch bekommen selbst jene Bilder eine innere Handlung, bei denen zunächst nichts zu geschehen scheint. Die Werke erhalten dadurch einen bekennenden und erzählenden Charakter.

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