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Griechenland / Athen. Die terroristische Gruppierung „Bande der Brandherde – revolutionäre Gruppe der Terroristen” bekannte sich in einem Bekennerschreiben, das im Internet veröffentlicht wurde, verantwortlich für die Terroranschläge in Athen und Thessaloniki Ende der vorigen Woche. Dabei waren drei Personen leicht verletzt worden, es entstanden erhebliche Sachschäden am Gerichtsgebäude in Thessaloniki und in der Nähe des Gefängnisses von Korydallos bei Athen. Im Bekennerschreiben kritisiert die Gruppe vor allem das juristische System und die Justizvollzugsanstalten. Außerdem demonstriert sie ihre Solidarität mit den Angeklagten der terroristischen Untergrundorganisation „Revolutionärer Kampf“ sowie mit allen Anarchisten, die in Haft sitzen.
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Am Dienstag wurden zwei Bekennerschreiben zu mehreren Anschlägen in Athen veröffentlicht. Für die griechische Regierung steht die Bekämpfung der Gewalt auf der Agenda ganz oben. Die Vorsitzenden der drei Parteien, die die griechische Koalitionsregierung tragen, haben sich am Dienstagabend zu einer gemeinsamen Unterredung getroffen. Hauptgesprächsthema waren mehrere Anschläge auf Parteibüros, Journalisten und Bargeldautomaten von Banken. Besprochen wurden mögliche Wege, wie man diese „Gewalt-Phänomene" bekämpfen kann.
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Die drei Parteichefs, die die Regierung tragen, werden sich heute um 18.00 Uhr treffen, um über das Phänomen der Gewalt, das in den letzten Tagen im Großraum Athen beobachtet wurde, zu beraten. Auslöser war am Montagmorgen ein Anschlag mit zwei Waffen gegen die zentralen Büros der Regierungspartei Nea Dimokratia (ND) bei Athen. Die Polizei erwartet in den kommenden Stunden ein Bekennerschreiben. Die beiden Waffen, ein Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow und ein Revolver, seien den ballistischen Untersuchungen zufolge noch nicht bei einer terroristischen Aktion benutzt worden.
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Griechenland / Athen. Die Anarchistische Gruppierung „Synomosia Pyrinon tis Fotias Athinas - Thessalonikis" bekannte sich zu 17 Attentaten, die am 11. und 12. Februar in Athen und Thessaloniki statt gefunden haben. Bei den Brandanschlägen wurde niemand verletzt.
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