Bei der Mehrheit der Einwanderer, die derzeit nach Griechenland kommen, handelt es sich offenbar um Wirtschaftsimmigranten und nicht um Flüchtlinge. In einem Fernsehinterview erklärte der für Migrationspolitik verantwortliche stellvertretende Minister Jannis Mouzalas (s. Foto), dass derzeit etwa 20 % bis 25 % derjenigen, die illegal nach Griechenland einreisen, tatsächlich Flüchtlinge seien.

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Flüchtlinge, die in den Anlagen des ehemaligen internationalen Flughafens von Athen „Elliniko“ untergebracht sind, werden seit Freitagmorgen in andere Auffanglager in Mittelgriechenland gebracht. Davon betroffen sind vor allem Familien. Für etwa 500 Personen stehen im Gelände einer verlassenen Spinnerei bei Theben Wohncontainer bereit. 150 Personen, die alleine unterwegs sind, werden auf drei unterschiedliche Lager verteilt.

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Am Dienstag wurde in Heraklion auf Kreta zwischen dem stellvertretenden Minister für Einwanderungspolitik Jannis Mouzalas, Vertretern des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) und lokalen Trägern ein Programm für die Unterkunft von Flüchtlingen in Wohnungen unterzeichnet. Dieses ist zunächst bis Ende 2017 veranschlagt. Das vorgesehene Budget beträgt 1,7 Millionen Euro.

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Am Montagmorgen hat sich in der Meeresregion zwischen der griechischen Insel Lesbos (Mytilini) und der türkischen Küste ein Bootsunglück ereignet; Mindestens 12 Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Unter ihnen sei auch ein Kind, berichteten griechische Behörden. Gerettet werden konnte eine hochschwangere Frau. Den griechischen Behörden erklärte sie, dass 25 Menschen an Bord des Bootes gewesen seien. Die Suchaktionen werden fortgesetzt.

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Ministerpräsident Alexis Tsipras hat sich am Montag mit den Bürgermeistern der Inseln Lesbos, Chios, Samos, Kos und Leros getroffen. Diese Inseln sind am stärksten vom Flüchtlingsstrom betroffen. Während der Unterredungen erklärte sich Tsipras einverstanden, ein Entwicklungs- und Sozialprogramm für diese Inseln zu realisieren. Die Bürgermeister haben darauf hingewiesen, dass die Sicherheit der Bürger verbessert und das Personal der Asylbehörden verstärkt werden müssten. Außerdem forderten sie eine Umsiedlung von Flüchtlingen auf das Festland.   

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