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Trotz der Versuche in der letzten Woche, der Müllberge in der Peloponnes-Hauptstadt Tripolis Herr zu werden, musste die Regionalverwaltung am Donnerstagabend den Notstand ausrufen. Den Beschluss fasste der Regionalgouverneur der Peloponnes, Petros Tatoulis, nach einem Antrag der Stadtverordnetenversammlung von Tripolis und der Ermächtigung durch den Generalsekretär für Zivilschutz in Athen. Der Notstand werde für sechs Monate zum Schutz der Gesundheit der Bürger und Gäste der Stadt, zum Schutz der Umwelt und zur Vorbeugung vor möglichen gefährlichen Belastungen aufgrund der permanenten Ansammlung von Abfällen in den Wohngebieten gefasst, hieß es in der Begründung. Die Situation habe die Ausmaße einer gesundheitspolitischen Krise erreicht. Durch die Ausrufung des Notstandes kann die Stadt den Müll nun ohne Verzögerung einsammeln und an einen von ihr bestimmten Ort verbringen, bis er auf die Deponie von Fyli westlich von Athen transportiert werden kann.
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