Mindestens 22 Menschen, unter ihnen zwölf Frauen und vier Kinder, sind nahe der Insel Samos in der Ostägäis ertrunken, als ein Segelboot voller Flüchtlinge am frühen Montagmorgen gekentert ist. Laut Medieninformationen ereignete sich das Unglück gegen 4 Uhr in der Frühe 4,5 Seemeilen nördlich von Samos. Zu Hilfe eilten drei Fischerboote, ein Frachter, ein Kreuzfahrtschiff, ein Boot der europäischen Grenzschutzorganisation Frontex, zwei Schiffe der Küstenwache und eines der griechischen Kriegsmarine sowie ein Hubschrauber. 39 Flüchtlinge konnten gerettet und nach Samos gebracht werden. 22 weitere wurden bis Montagnachmittag tot geborgen.
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Griechenland / Samos. Am Donnerstag um 13.24 Uhr ist ein Militärjet des Typs Mirage 2000, auf Grund technischen Versagens, im Westen der Insel Samos abgestürzt. Die zwei Piloten konnten sich mit Hilfe des Schleudersitzes in Sicherheit bringen. Unverletzt wurden sie von einem Rettungsteam des Militärs aus dem Meer geborgen.
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Griechenland / Samos. Acht Leichen wurden heute am Strand Potokaki auf der Insel Samos entdeckt. Die Hafenpolizei geht davon aus, dass es sich dabei um illegale Einwanderer handelt, die von der türkischen Küste aus nach Griechenland kommen wollten. In der Region wehten am Mittwoch Winde mit einer Stärke von bis zu 9. Am Mittwochabend konnte ein illegaler Einwanderer in der Nähe der türkischen Küste von einem Schiff gerettet werden.
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Am frühen Freitagnachmittag brach auf der Passagierfähre „Nissos Mykonos“ ein Brand im Schornstein aus. Das Schiff war zu dem Zeitpunkt mit 173 Passagieren und 74 Besatzungsmitgliedern zwischen den Inseln Ikaria und Samos unterwegs. Der Brand soll später auf den Maschinenraum übergegriffen haben. Während die Besatzung versuchte, das Feuer zu löschen, fanden sich die Passagiere an den vorgesehen Sammelstationen ein und legten Schwimmwesten an. Sie seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen, hieß es seitens der Reederei.
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Die Vereinigung der Polizeibeamten auf der ostägäischen Insel Samos hat sich mit einem Protestschreiben an die oberste Polizeiführung in Athen gewandt, um sich über die Zustände im Erstaufnahmezentrum für illegale Einwanderer auf der Insel zu beschweren. Wie die Polizisten unter anderem bemängeln, ist das Aufnahmezentrum für 285 Menschen ausgelegt, momentan betrage die Zahl der dort festgehaltenen Migranten aber 682. Allein in den fünf letzten Tagen seien 419 illegale Grenzgänger im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Samos aufgegriffen worden. Zugleich herrsche eklatanter Personalmangel: Für die Bewachung der Insassen des Zentrums und die Bearbeitung der Neuzugänge würden jeweils vier Polizisten in Achtstundenschichten eingesetzt. Die Gesundheit und körperliche Unversehrtheit der Beamten könnten unter diesen Umständen ebenso wenig garantiert werden wie die der Einwandrer oder die Einhaltung der primitivsten hygienischen Vorschriften.
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