Es war ein recht warmer Winter. Wie die Mitarbeiter der Athener Sternwarte berechneten, war es in den vergangenen Wintermonaten an elf der insgesamt sechszehn Wetterstationen in ganz Griechenland wärmer, als das durchschnittlich der Fall ist.

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In Griechenland besteht wegen der nach wie vor starken Winde und der sommerlichen Temperaturen erhöhte Waldbrandgefahr. In einer Sondersitzung mit Vertretern der Feuerwehr-Spitze rief der Minister für Öffentliche Ordnung, Nikos Dendias, am Dienstag die Bürger des Landes zur höchster Vorsicht auf. Bis zum Samstag wurde der Zutritt zu Wäldern in den Nachtstunden verboten, die Polizeipatrouillen sollen in gefährdeten Gebieten verstärkt werden. Dendias verwies bei der Krisensitzung auch darauf, dass etwa die Hälfte der Brände, deren Ursache aufgeklärt werden konnte, auf bewusste Brandstiftung zurückzuführen sei. Er schloss dies auch nicht im Falle des  Brandes vom Wochenbeginn bei Varibobi (siehe Foto) im Norden Athens aus.
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