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Griechenland / Athen. Bei einem Treffen am gestrigen Donnerstag informierte die griechische Außenministerin Dora Bakojanni den Staatspräsidenten Karolos Papoulias über die neusten Entwicklungen in der Außenpolitik. Themen waren unter anderem die Ergebnisse der jüngsten Außenministerkonferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) auf der griechischen Insel Korfu, die Gespräche zur Lösung der Namensfrage der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) und die wiederholten Verletzungen des griechischen Luftraums durch türkische Kampfflugzeuge. Diese hatten in den letzten Wochen regelmäßig griechische Inseln überflogen. Die Außenministerin stellte in diesem Zusammenhang fest: „Es ist bekannt, dass die Grundlage für jede Diskussion das Völkerrecht und die unterzeichneten Vereinbarungen sind".
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Griechenland / Athen. Gegen die Verletzung des griechischen Luftraumes durch mehrere türkische Kampfflugzeuge am Montag über den Dodekanes-Inseln Agathonissi, Farmakonissi und Fournoi, protestierte am gestrigen Mittwoch das Außenministerium. Athen informierte Vertreter der EU- und NATO-Staaten über die Zwischenfälle; der griechische Botschafter in Ankara, Fotis Xydas, deponierte beim türkischen Außenministerium eine Demarche. Griechenland habe die Absicht, die Vorfälle vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu bringen, sagte Außenamtssprecher Grigoris Delavekouras. Er forderte Ankara nachdrücklich dazu auf, das Völkerrecht sowie das 1982 in der UN-Charta fixierte Seerecht zu respektieren.
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