Seit Donnerstag (17.9.) werden Flüchtlinge aus dem abgebrannten Camp Moria auf der Insel Lesbos unter Polizeibegleitung in das nahegelegene Ausweichlager bei Kara Tepe geführt. Von den mehr als 12.000 Menschen, die seit nunmehr zehn Tagen auf Straßen, Feldern und in provisorischen Notzelten leben, seien bereits 7.000 dort untergebracht. Das teilte Migrationsminister Notis Mitarakis mit.

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Rund eine Woche nach den verheerenden Bränden im Flüchtlingslager Moria hat die Bundesregierung beschlossen, insgesamt 2.750 Asylsuchende von den griechischen Inseln aufzunehmen. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag (15.9.) mit. Darüber hinaus setze sich Deutschland für eine weitergehende europäische Lösung in der Krise ein.

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„Ich befinde mich hier, weil ich mich weigere, dass die EU ihren Blick gegenüber den Herausforderungen der Migration senkt.“ Das stellte am Dienstag (15.9.) der Präsident des Europäischen Rates Charles Michel während eines offiziellen Besuchs auf der Insel Lesbos fest.

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Nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos brachen am Donnerstagnachmittag (10.9.) weitere Feuer im Camp aus. Diese zerstörten nun auch noch jene Bereiche des Lagers, die bis dahin von den Flammen verschont geblieben waren. Die griechischen Behörden bemühen sich derzeit, für die mehr als 12.500 Menschen Nahrung und Getränke bereitzustellen und provisorische Unterkünfte zu schaffen; es ist von Tausenden Zelten die Rede.

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406 unbegleitete Minderjährige wurden bis Donnerstagmorgen (10.9.) vom Flüchtlingslager in Moria auf der Insel Lesbos aufs griechische Festland gebracht, nachdem mehrere Brände am Mittwoch das Lager zerstört hatten.

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