Im Auffanglager für Flüchtlinge bei Moria auf der Insel Lesbos in der östlichen Ägäis leben derzeit mehr als 13.200 Asylsuchende, darunter viele Familien mit Kleinkindern.

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Mitglieder der Organisation Ärzte ohne Grenzen, die im Aufnahme- und Registrierungszentrum (Hot Spot) Moria auf der Insel Lesbos tätig sind, bekräftigen, dass zwischen Januar und September mindestens 23 Menschen im Hot Spot oder in dessen Umgebung sexuell missbraucht wurden. Bei den Opfern handelt es sich um 14 Erwachsene und neun Minderjährige; darunter seien auch fünfjährige Kinder.

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Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) will untersuchen, ob in Griechenland mit Zuschüssen in Milliardenhöhe für die Beherbergung und Betreuung von Immigranten und Asylsuchenden nicht richtig gewirtschaftet wurde.

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Die Situation im Aufnahme- und Registrierungszentrum (Hot Spot) in Moria auf der Ägäis-Insel Lesbos gerät immer mehr außer Kontrolle. Untergebracht sind hier um die 9.000 Menschen. Die Kapazität liegt bei lediglich 3.000 Personen.
Im Normalfall warten die hier Untergebrachten auf einen verbindlichen Bescheid auf die von ihnen gestellten Asylanträge. Sollte ihnen Asyl gewährt werden, so dürfen sie in ein anderes Land innerhalb der EU umgesiedelt werden. Andernfalls müssen sie im Rahmen des EU-Türkei-Paktes zurück in die Türkei oder in ihre Heimat repatriiert werden. Bis diese Entscheidung getroffen worden ist, müssen sie jedoch in Moria bleiben – das sieht der EU-Türkei-Pakt vor.

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Das Empfangs- und Identifikationszentrum für Asylsuchende auf der Insel Lesbos in der Ägäis könnte bald schließen. Der Regionalrat der nördlichen Ägäis hat nach einer Gesundheitsinspektion das Lager als „ungeeignet und gefährlich für die öffentliche Gesundheit und die Umwelt“ eingestuft. Sollte sich an der Situation nichts ändern, so werde man es innerhalb von 30 Tagen schließen. Konkret angesprochen wurden zahlreiche Mängel. Abwässer würden in einem naheliegenden Winterfluss abgeleitet, das gleiche gelte für den Abfluss der Toiletten und Sanitäreinrichtungen. Auch der Speisesaal sei ungeeignet und verstoße gegen die entsprechende Gesetzgebung.

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