Es ist seine erste offizielle Rede nach zehn Jahren gewesen. Der frühere Ministerpräsident Kostas Karamanlis hat am Mittwoch (26.6.) für eine „starke Regierung“ plädiert. Die schwierige und notwendige Aufgabe des „nationalen Wiederaufbaus“ könne nur Oppositionschef Kyriakos Mitsotakis aus den Reihen der konservativen Nea Dimokratia (ND) bewältigen, so der Ex-Premier. In diesem Rahmen stellte er fest, dass seine Heimat einen neuen Nationalstolz brauche: „Die Griechen müssen ihren Selbstrespekt zurückgewinnen.“ Das Land benötige aber vor allem auch wirtschaftliches Wachstum, Investitionen und viele gute Arbeitsplätze.

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Es gilt als äußerst wahrscheinlich, dass eine ursprünglich für den 1. Juli angesetzte Fernsehdebatte der Vorsitzenden der im Parlament vertretenen Parteien nicht stattfinden wird. Die Vertreter der jeweiligen Parteien hatten sich am Montag (24.6.) über die Festlegung eines alternativen Termins ausgetauscht, waren jedoch zu keiner Einigung gekommen.

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Das Wahlprogramm der konservativen Nea Dimokratia (ND), das am vergangenen Freitag (21.6.) vorgestellt worden ist, stieß auf scharfe Kritik vor allem aus den Reihen der Regierungspartei (SYRIZA) und der Bewegung der Veränderung (KinAl). Ministerpräsident Alexis Tsipras sprach von einem „sozialen Armageddon“.

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Die konservative Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) genießt in den Meinungsumfragen nach wie vor einen klaren Vorsprung vor der Regierungspartei Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA). Einer aktuellen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Metron Analysis zufolge, die am Sonntag in der Zeitung „To Vima“ veröffentlicht wurde, würden 38,5 % der Befragten der ND ihre Stimme geben; lediglich 29,5 % haben dies für SYRIZA vor.

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Nun ist es schwarz auf weiß nachzulesen: Das Wahlprogramm der konservativen Opposition Nea Dimokratia (ND) basiert auf sechszehn Pfeilern. Wie ND-Chef Kyriakos Mitsotakis am Freitag (21.6.) während der Vorstellung dieses Programms betonte, werde die Wirtschaft dabei in den Mittelpunkt gerückt. Dabei gehe es vor allem um die Bereiche Gesundheit, Bildung, Infrastruktur, aber auch um Steuersenkungen, die Unterstützung der Landwirte sowie eine stärkere Einbindung des Tourismus in den Schutz der Umwelt.

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