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Vereinte Nationen drängen Türkei zur Wiedereröffnung der Theologischen Schule von Chalki

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Griechenland / Türkei. Das Komitee der Vereinten Nationen zur Beseitigung der Rassendiskriminierung hat die Türkei dazu aufgerufen, die Theologische Schule des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel auf der Prinzeninsel Chalki im Marmarameer, unmittelbar vor den Toren Istanbuls, wiederzueröffnen. Außerdem soll beschlagnahmtes Eigentum zurückzugeben und es soll allen diesbezüglichen Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Folge geleistet werden. Gleichzeitig konstatiert das UN-Komitee eine „teilweise problematische Situation der griechischen Minderheit in der Türkei".Die Schule auf Chalki diente der Ausbildung orthodoxer Priester und ist seit Anfang der 1970er Jahre geschlossen.
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US-Außenministerin Clinton spricht mit türkischem Amtskollegen Babacan über Theologische Schule von Chalki und Lösung des Zypernproblems

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Griechenland / Athen / Ankara. US-Außenministerin Hillary Clinton traf sich am Montag mit dem türkischen Außenminister Ali Babacan. Nach dem Gespräch teilte sie mit, sie habe die türkischen Behörden gebeten, der Wiedereröffnung der theologischen Schule des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel auf der Prinzeninsel Chalki zuzustimmen. Wörtlich sagte Clinton: „Ich betonte die große Bedeutung, die wir einer Wiedereröffnung dieser Schule beimessen." Ein weiteres Gesprächsthema war das Zypernproblem.
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Türkisch-griechische Beziehungen: Bakojanni fordert Lösung der Probleme

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Griechenland / Athen. Für die Entwicklung der griechisch-türkischen sowie der eurotürkischen Beziehungen werde 2009 ein entscheidendes Jahr sein. Das sagte Außenministerin Dora Bakojanni im Parlamentsausschuss für Außenpolitische Angelegenheiten.  Bakojanni räumte ein, dass bisher bei den bilateralen Gesprächen über vertrauensbildende Maßnahmen noch kein Fortschritt erzielt worden sei. Athen werde aber weiterhin entschlossen an einer Verbesserung der Beziehungen zum östlichen Nachbarn arbeiten.
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Bakojanni spricht über angespanntes Verhältnis zu den Nachbarländern

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Der anhaltende Namensstreit zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) war Hauptthema einer Rede von Außenministerin Dora Bakojanni auf dem Expertentreffen des Zentrums für Europäische Politikstudien am Montag in Brüssel. Bakojanni kritisierte die Regierung in Skopje, dass diese „kurzsichtigen Populismus" betreibe. Griechenland hingegen wünsche sich eine „für beide Seiten annehmbare Lösung, ohne Gewinner oder Verlierer, die die geografische Realität beschreibt". Für Griechenland kommt die Entscheidung der FYROM-Regierung, einer Autobahn den Namen „Alexander der Große Mazedonier" zu geben, einer Provokation gleich. Dies lasse die Verhandlungen erneut ins Stocken geraten.
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Sitzung des Regierungsausschusses für Außenpolitik

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Die Ereignisse im Gazastreifen und die derzeitigen diplomatischen Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei dominierten die Sitzung des Regierungsausschusses für Außen- und Verteidigungspolitik (KYSEA) am Montag. Außenministerin Dora Bakojannis schilderte im Anschluss an das Treffen die neueste Initiative der griechischen Regierung im Nahostkonflikt: Sie betrifft vor allem den Abtransport verwundeter Kinder aus der Krisenregion. Diese sollen in privaten und staatlichen Krankenhäusern Griechenlands behandelt werden. In Bezug auf die Spannungen mit dem Nachbarland Türkei sagte die Außenministerin, dass Griechenland nach wie vor versuche, die bilateralen Beziehungen mit Ankara zu verbessern. Angesichts der ständigen Provokationen durch die Türken sei Selbstbeherrschung gefragt, um „überhitzte Reaktionen" zu vermeiden.
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