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Nahverkehr in Athen erwirtschaftet weniger Einnahmen als geplant TT

Griechenland / Athen. Die Athener öffentlichen Nahverkehrsmittel erwirtschafteten im ersten Quartal 2011 deutlich weniger Einnahmen als erwartet. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, dass die Einnahmen, die aus dem Verkauf von Fahrkarten und Monatskarten bei den blauen Stadtbussen, den Oberlautungsbussen, der Straßenbahn, der U-Bahn und der Elektrobahn (ISAP) erzielt wurden, lediglich 51 Millionen Euro im ersten Quartal des Jahres betrugen. Zum Ziel gesetzt hatte man sich hingegen 88 Millionen. Leitende Angestellte begründen dies teilweise mit den wiederholten Arbeitsniederlegungen in den vergangenen Monaten.
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Arbeitslosigkeit in Griechenland steigt rasant an

Die Arbeitslosigkeit im Januar 2011 auf 15,1 Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass derzeit rund 750.000 Griechen ohne Arbeit sind. Im gleichen Zeitraum 2010 lag die Arbeitslosenrate noch bei 11,3 Prozent; im Dezember 2010 erreichte sie 14,8 Prozent. Im Geschlechtervergleich sind 18,8 Prozent der Frauen ohne Arbeit und 12,4 Prozent der Männer.
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Käufe über 3.000 Euro sollen künftig nur noch über Banken möglich sein

Griechenland / Athen. Um die Steuerhintergehung in Griechenland zu bekämpfen, dürfen demnächst keine Käufe mehr, deren Wert die 3.000-Euro-Grenze übersteigt, mit Bargeld durchgeführt werden. All diese Käufe müssen demnach über die Banken entweder mit Debitkarten, Kreditkarten oder per Bankscheck verlaufen. Diese Maßnahme kündigte das Wirtschaftsministerium an.
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Fast jeder dritte Grieche fürchtet bald arbeitslos zu sein

Griechenland / Athen. 28 Prozent der Griechen haben Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren. 40 Prozent gibt an, dass an ihrem Arbeitsplatz „Unsicherheit“ herrsche. Erstellt wurde diese Umfrage vom Anbieter für Stichprobenlösungen für Marktforschungen „Survey Sampling International“ für „Randstad Monitors“. Demnach würden auch 79 Prozent der griechischen Arbeitnehmer Sparmaßnahmen ihrer Arbeitgeber akzeptieren, solang auch der Vorstand von diesen betroffen sei.
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Mehr als zwei Millionen in Griechenland unter der Armutsgrenze

Laut europäischem Statistikamt Eurostat leben 20,1 % der Bevölkerung Griechenlands oder 2,2 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze. Griechenland liegt damit an vierter Stelle nach Lettland (25,6 %), Rumänien (23,4 %) und Bulgarien (21,4 %). Der EU-Durchschnitt liegt bei 16,5 % (81 Millionen Bürger). Als Armutsgrenze definiert Eurostat 60 % des Durchschnittseinkommens. Von den genannten 20,1 % in Griechenland können 11,2 % (1,2 Millionen Bürger) ihren Lebensunterhalt nur mit großen Schwierigkeiten bestreiten, also zum Beispiel regelmäßig die Miete oder die Heizkosten zahlen, mindestens dreimal die Woche Fleisch oder Fische essen oder außerordentliche Kosten bestreiten.
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