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Premier Karamanlis setzt sich für noch entschiedenere Reformen ein

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In einem Interview, das in der Sonntagsausgabe der Zeitung „Kathimerini" veröffentlicht wurde, resümierte Karamanlis, dass er aus den jüngst in Griechenland wütenden Bränden grundlegende Lehren gezogen habe. Vor allem müssten die „Reformen für einen moderneren, effizienteren und zuverlässigeren Staat viel tiefer greifen". Er überlege deshalb, die Ministerien für Inneres und öffentliche Ordnung zusammen zu legen. Außerdem denke er an die Schaffung eines eigenständigen Umweltministeriums. Was die von ihm ins Auge gefassten Reformen im System der Sozialversicherung betrifft, so stellte Karamanlis klar, dass er verschiedene Versicherungskassen auf Effizienzgründen zusammenlegen möchte.
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Minister Souflias spricht sich gegen sofortige Einrichtung eines eigenständigen Umweltministeriums aus

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Gegen die Gründung eines eigenständigen Umweltministeriums sprach sich der Minister für Umwelt, Raumordnung und öffentliche Bauten, Jorgos Souflias, aus. Er erklärte, dass ein solcher Schritt frühestens in drei oder vier Jahren möglich sei. Selbst nach Gründung eines eigenständigen Umweltministeriums sei aber nicht sicher, ob etwa die Wälder unter die Zuständigkeit dieses Ministeriums fallen würden.
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Umfragen und Brände

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Die Brände haben sich offensichtlich nur unwesentlich auf das Verhalten der Wähler angesichts der Parlamentswahlen am 16. September ausgewirkt. Das legen zwei Umfragen nahe, die gestern Abend der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Dem Meinungsforschungsinstitut GPO zufolge würde die regierende Nea Dimokratia 36 Prozent der Stimmen erhalten und die große Oppositionspartei PASOK 34,8 Prozent. Die Kommunistische Partei KKE käme auf 7 Prozent, die Linksallianz SYN auf 4,5 Prozent und die rechtspopulistische LAOS auf 4,9 Prozent der Wählerstimmen.
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KP-Generalsekretärin kritisiert Unternehmer und Parteien

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Eine Wahlkampfrede hielt die Generalsekretärin der Kommunistischen Partei KKE, Aleka Papariga, gestern im Athener Stadtteil Menidi. Dabei nahm sie auch Stellung zu den verheerenden Bränden der letzten Tage. Ihrer Ansicht nach seien die Brände „von unmenschlichen Unternehmern vorbereitet worden". Die Pläne dieser Unternehmen, so Papariga, zielten vor allem auf einen Ausbau der ionischen Autobahn am Grammos-Gebirge in Kastoria. Weiterhin warf Papariga den anderen Parteien vor, die tragischen Waldbrände der letzten Tage zu ihren Gunsten zu missbrauchen.
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