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SYRIZA-Chef Tsipras fordert europäische Konferenz zur Schuldenregelung

Seine dreitägige Europareise führt den Vorsitzenden des Linksbündnisses SYRIZA, der größten Oppositionspartei im griechischen Parlament, am Freitag (28.9.) in die deutsche Hauptstadt, wo er sich mit linken Politikern trifft. Am gestrigen Donnerstag hielt er sich im Brüssel auf, wo er eine Rede im Europaparlament hielt. Darin forderte er eine europäische Konferenz, bei der gemeinsam Entscheidungen über den Umgang mit Schulden getroffen werden müssten.
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Koalitionspartner in Griechenland einigen sich auf neues Sparpaket TT

Auf die Maßnahmen eines 13,5 Mrd. Euro schweren Sparpakets einigten sich heute die Vorsitzenden der drei Parteien, die Griechenlands Regierung tragen. Ministerpräsident Antonis Samaras (Nea Dimokratia), der Vorsitzende der PASOK Evangelos Venizelos und der Vorsitzende der Demokratischen Linken (DIMAR) Fotis Kouvelis standen dabei arg unter Zugzwang. Bereits am morgigen Freitag soll das Sparpaket der Euroworking Group vorgelegt werden. In der kommenden Woche sollen diese internen Vereinbarungen dann von der Troika abgesegnet werden.
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800.000 Privatkredite wurden umstrukturiert

Die griechischen Banken kürzten die Ratenzahlungen oder verlängerten die Tilgungsraten für die Kredite von 800.000 Privatkunden. Das soll den krisengeplagten Firmen und Haushalten helfen, leichter ihre Schulden zu bedienen. Über diesen Schritt informierte Jorgos Zanias, der neue Chef des griechischen Bankenverbandes EET und gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der National Bank, den Staatspräsidenten Karolos Papoulias im Rahmen eines Treffens. „Es handelt sich um eine unglaublich hohe Zahl”, sagte Zanias in diesem Zusammenhang.
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30 Mrd. Euro und zwei Jahre mehr für Griechenland

Nach Berichten des deutschen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, wonach Griechenlands Haushaltsloch 20 Mrd. Euro groß sei, legt nun die Süddeutsche Zeitung neue Informationen nach. Aus Brüssel sei demnach zu vernehmen, dass das Defizit 30 Mrd. Euro betrage und das Land zwei weitere Jahre benötige, um seine Haushaltspolitik in Ordnung zu bringen. Eine vollständige Rückkehr an die Märkte bis 2020 sei eher unwahrscheinlich.
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