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Coronavirus versetzt Fremdenverkehr schweren Schlag

In den ersten sieben Monaten des Jahres hat Griechenland aufgrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Maßnahmen zur Verhinderung einer Ausbreitung des Virus erhebliche Verluste eingefahren. Das belegen nun veröffentlichte vorläufige Daten der Bank von Griechenland. Im Wirtschaftszweig Fremdenverkehr sind die Einnahmen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 86,3 Prozent gesunken.

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Zentralbankchef warnt vor einem Haushaltsloch TT

Eine schlechte Nachricht vermittelte der Gouverneur der Bank von Griechenland, Jannis Stournaras, am Dienstag. Während einer Veranstaltung zum Thema „Investitionen“ vertrat er die Ansicht, dass das mit den internationalen Geldgebern vereinbarte Ziel, einen Primärüberschuss (vor Zinszahlungen) in Höhe von 3,5 Prozent zu erreichen, in diesem Jahr verfehlt werde. Auf Basis der vorliegenden Zahlen bezifferte der Zentralbanker diesen Überschuss auf lediglich 2,9 Prozent, was einem Haushaltsloch von 1,1 bis 1,2 Mrd. Euro entspreche. Verantwortlich dafür seien finanzielle Maßnahmen, die die Regierung am 15. Mai durch das Parlament gebracht hatte. Beinhaltet sind etwa die Auszahlung einer dreizehnten Rente sowie die Senkung der Mehrwertsteuer in verschiedenen Bereichen. Eine ähnliche Einschätzung hatte zuvor bereits die EU-Kommission zum Ausdruck gebracht. (Griechenland Zeitung / jh)

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