Die Kontrolleure der Öffentlichen Verwaltung haben am Donnerstag bei der Staatsanwaltschaft einen ersten, etwa 3.000 Seiten umfassenden Bericht zur sogenannten Novartis-Affäre abgeliefert. Dabei geht es um angeblich überteuerte Preise für Medikamente des Schweizer Konzerns in Griechenland in den Jahren 2006 bis 2014. Die Untersuchung soll sich vorerst nur auf fünf sehr teure Medikamente – im Wert von jeweils über 1.000 Euro – beziehen.

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Dienstag, 11. Januar 2011 15:06

Die Regale der Apotheker leeren sich P

Griechenland / Athen. „Grundlegende Medikamente verschwunden“. Unter diesem Titel berichtet die Tageszeitung „Eleftherotypia“ am heutigen Dienstag, dass sich in den letzten Wochen der Mangel an zahlreichen Medikamenten in den Apotheken verschärft habe. Dazu zählen Aspirin, Insulin, Psychopharmaka und Viagra. Als Grund führte der Bericht die Taktik von Großhändlern an.
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Ab dem 1. Juli werden die Apotheker Athens wieder Medikamente auf ärztliche Verschreibung der öffentlichen Gesundheitskassen auf Kredit ausgeben. Zu diesem Schritt hat sich der Apothekerverein Attikas am Donnerstagabend entschieden. Dessen Mitglieder haben seit gut einem Monat keine Medikamente mehr an Versicherte der Generalvereinigung für Gesundheitsdienste (EOPYY) ohne Bargeldzahlung ausgegeben. Die Betreffenden Patienten aus dem Großraum Athen mussten aus diesem Grund ihre Medikamente in Apotheken in Piräus besorgen.
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Krebskranke sollen ab dem morgigen Mittwoch wieder ihre Medikamente bei den Krankenhausapotheken und den Apotheken des Einheitsverbandes der Krankenkasse (EOPYY) abholen können. Dies kündigte der Gesundheitsminister der Übergangsregierung Christos Kittas an. Das Ministerium könne 30 Mio. Euro für die Beschaffung der Medikamente von Pharmaunternehmen vorerst gewährleisten, teilte er mit. Hintergrund sind die klammen Kassen der EOPYY, die mittlerweile einen Großteil ihrer Schulden nicht bezahlen kann.
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Dienstag, 12. Oktober 2010 15:17

Digitale Verschreibung von Medikamenten P

Griechenland/Athen. Das griechische Arbeits- und Sozialministerium hat am Montag einen Gesetzentwurf im Parlament eingebracht, der die Schaffung einer Datenbasis vorsieht, worin alle von den Ärzten verschriebenen Medikamente, die Einlösung der Rezepte bei den Apotheken und die Abrechnung durch die Krankenkassen erfasst werden sollen. Ziel der Maßnahem ist eine Modernisierung der medizinischen Versorgung und nicht zuletzt eine bessere Kontrolle der Ausgaben im Gesundheitswesen, das eines der großen Sorgenkinder der Regierung ist. Nach Schätzungen des Staatsrechnungshofes sind bei voller Umsetzung des Systems Einsparungen bis eine Mrd. Euro möglich.
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