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Donnerstag, 04. August 2022 13:24

Handgemachte Kunst auf der Insel Samos

Das Nationalmuseum für Zeitgenössische Kunst (EMST) organisiert zusammen mit der gemeinnützigen Schwarz-Stiftung auf der ostägäischen Insel Samos die Gruppenausstellung „HANDMADE: On the Social Dimensions of Craft“.

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Das Nationale Museum für Zeitgenössische Kunst (EMST) in Athen zeigt noch bis zum 22. August Werke von 34 Kunstschaffenden der „Harry David Art Collection“. Für die Ausstellung mit zeitgenössischer afrikanische Kunst unter dem Titel „Ubuntu“ wurden fünf Räume des Museums der Thematik entsprechend gestaltet.

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Das Athener Nationalmuseum für Zeitgenössische Kunst (EMST) und die weltweit bedeutendste Reihe von Ausstellungen zeitgenössischer Kunst „documenta“ werden in diesem Jahr eng zusammenarbeiten. Die documenta 14 findet ab dem 8. April in Athen und ab Juni in Kassel statt.

Die Leiterin des EMST, Katerina Koskina, und der Künstlerische Leiter der documenta 14, Adam Szymczyk, gaben vorige Woche bekannt, dass das EMST als größte Spielstätte der documenta 14 in Athen Gastgeber der Ausstellung sein wird. Wiederum wird eine kuratierte Auswahl aus der öffentlichen Sammlung griechischer und internationaler zeitgenössischer Künstler/innen des EMTS im Fridericianum in Kassel präsentiert. Diese ständige Sammlung wird dann später in diesem Jahr im EMST in Athen ausgestellt.

Für die documenta ist eine Frage entscheidend geworden: Was bedeutet sie heute auf künstlerischer, politischer und finanzieller Ebene für die Öffentlichkeit? Adam Szymczyks Vorschlag, die documenta 14 in Athen und Kassel zu veranstalten, bringt eine Antwort: Die Rolle der Gastgeberin, die so sehr zur Gewohnheit geworden ist, wird umgekehrt. Stattdessen wird die Ausstellung in einem Kontext entwickelt, in welchem sie selbst Gast ist und ihre Visitenkarte die Einladung zu einem gemeinsamen „Von Athen lernen“ darstellt.
In diesem Zusammenhang wird die Sammlung des EMST während der documenta 14 erstmals in Deutschland im Fridericianum gezeigt. Der Ansatz von Katerina Koskina und dem Team des EMST betrachtet die Sammlung im Licht der langen Geschichte des Fridericianums. Dieses wurde 1779 als erstes öffentliches Museum auf dem europäischen Festland gegründet und war Geburtsort der documenta im Jahre 1955. Zusätzlich ist die historische Tatsache, dass das Fridericianum auch das Parlamentsgebäude des kurzlebigen Königreichs Westphalen (1807-13) und zugleich der ersten parlamentarischen Vertretung in der Geschichte Deutschlands war, eine Inspiration.
Das Gebäude des EMST wurde 1961 von dem visionären modernistischen griechischen Architekten Takis Zenetos (1926-77) in Zusammenarbeit mit Margaritis Apostolidis (1922-2005) als Brauerei entworfen. Das gesamte Gebäudes steht der Präsentation der documenta 14 in Athen zur Verfügung und repräsentiert gleichermaßen exemplarisch die zahlreichen Kooperationen mit anderen öffentlichen Einrichtungen in der griechischen Hauptstadt. (GZeb)

Foto: ©EMST

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