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Über die blutrünstige Ermordung von 320 griechisch-zyprischen Kriegsgefangenen kurz nach der Invasion türkischer Truppen auf der Insel Ende August 1974 berichtete die türkisch-zypriotische Zeitung „Afrika“ am Montag dieser Woche. Informationsquelle ist ein türkischer Zyprer, der die Gefangenen damals eskortiert hatte. Seinen Aussagen zufolge wurden sie in acht Bussen zum Ort ihrer Hinrichtung, westlich von Kerynia gefahren. Ursprünglich sei geplant gewesen, die Gefangenen mit Schiffen in die Türkei zu bringen. Der Vorfall habe sich ereignet, als ein Landungsschiff mit türkischen Soldaten eintraf, die über die Gefangenen hergefallen seien.
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Zypern / Nikosia. Am gestrigen Mittwochnachmittag wurden vier weitere griechisch-zypriotische Opfer der türkischen Invasion auf Zypern im Sommer 1974 in Nikosia beerdigt. Es handelt sich um das Ehepaar Metsiou, damals 43 Jahre alt, sowie um ihre beiden Kinder Kypros (damals 12 Jahre) und Panajota (10 Jahre). Die Familie konnte durch DNA-Analysen identifiziert werden. Gefunden worden waren die sterblichen Überreste der Familie in einem Massengrab bei Lapithos.
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Griechenland / Athen. Die Verbrechen und eklatanten Verstöße gegen das Völkerrecht sowie gegen die Menschenrechte durch Ankara während der türkischen Invasion auf Zypern im Jahr 1974 seien nun durch die Identifizierung der sterblichen Überreste von fünf griechischen Zyprern bewiesen. Das sagte der Sprecher des Athener Außenministeriums, Gregoris Delavekouras, am Montag. Eine Untersuchungskommission hatte vor wenigen Tagen in einem Massengrab beim Dorf Tziaos im von türkischen Truppen besetzten Nordteil der Insel fünf ehemalige Kriegsgefangene der zyprischen Nationalgarde identifiziert. Sie galten bisher als vermisst.
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Griechenland / Athen. Anlässlich des heutigen 35.Jahrestag der Türkischen Invasion auf Zypern fanden bereits am gestrigen Sonntag Gedenkfeiern statt. In der griechischen Hauptstadt Athen nahmen Vertreter der politischen Führung Griechenlands und Zyperns, sowie Vertreter des griechischen Militärs an Gottesdiensten und an einer Kranzniederlegung am Grab des unbekannten Soldaten auf dem Syntagma Platz teil. Der griechische Premierminister Kostas Karamanlis stellte aus diesem Anlass fest: „35 Jahre nach der Zypern-Tragödie vergessen Griechenland und seine Bevölkerung nicht.
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