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Nach einer einwöchigen Osterpause stehen die Gespräche über den Bau einer geplanten Mülldeponie im Ostattischen Keratea heute wieder im Mittelpunkt: Umweltministerin Tina Birbilli führt heute Gespräche mit der Großgemeinde Lavreotiki, zu der auch Keratea gehört.Die Ministerin sprach sich bisher dagegen aus, die Bauarbeiten abzubrechen.Hintergrund ist die Tatsache, dass die existierenden Mülldeponien in Attika bereits überfüllt sind, und dass andererseits die Pläne für Keratea bereits seit Jahren auf dem Tisch liegen. In ganz Attika werden jährlich rund 2,3 Mio. Tonnen Müll produziert.
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Griechenland/Athen. In der ostattischen Gemeinde Keratea kam es am Sonntag an der Leoforos Lavriou erneut zu einem schweren Zwischenfall mit der Polizei. Etwa 50 Personen griffen einen Streifenwagen an, stahlen ein Plexiglasschild der Bereitschaftspolizei und setzten den Wagen mit einem Molotowcocktail in Brand. Die Täter flüchteten, nachdem die Beamten Reizgas zum Einsatz brachten. Ebenfalls am Sonntag protestierten Einwohner von Keratea zudem vor dem weltberühmten Poseidon-Tempel auf Kap Sounion, wo sie ein Transparent gegen die geplante Müllverwertungsanlage mit angeschlossener Restmülldeponie entrollten.
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