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Donnerstag, 06. August 2009 16:53

Griechenland: Flüchtlinge auf Samos im Hungerstreik

Griechenland / Athen. Rund 580 Flüchtlinge, die in einem Auffanglager für Migranten auf der ost-ägäischen Insel Samos festgehalten werden, sind am Mittwoch in einen Hungerstreik getreten. Die Flüchtlinge, die vorwiegend aus Afghanistan, Pakistan und Somalia stammen, wollen damit gegen ihre mögliche Abschiebung  protestieren. Presseberichten zufolge sollen die Einwanderer außerdem Reisedokumente verlangt haben, damit sie nach Athen und von dort weiter nach Westeuropa reisen können. Samos ist in der Vergangenheit zu einem zentralen Ort für Menschenschmuggler geworden, die von der nahe liegenden türkischen Küste aus operieren.
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Mindestens 22 Menschen, unter ihnen zwölf Frauen und vier Kinder, sind nahe der Insel Samos in der Ostägäis ertrunken, als ein Segelboot voller Flüchtlinge am frühen Montagmorgen gekentert ist. Laut Medieninformationen ereignete sich das Unglück gegen 4 Uhr in der Frühe 4,5 Seemeilen nördlich von Samos. Zu Hilfe eilten drei Fischerboote, ein Frachter, ein Kreuzfahrtschiff, ein Boot der europäischen Grenzschutzorganisation Frontex, zwei Schiffe der Küstenwache und eines der griechischen Kriegsmarine sowie ein Hubschrauber. 39 Flüchtlinge konnten gerettet und nach Samos gebracht werden. 22 weitere wurden bis Montagnachmittag tot geborgen.
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Griechenland / Samos. Acht Leichen wurden heute am Strand Potokaki auf der Insel Samos entdeckt. Die Hafenpolizei geht davon aus, dass es sich dabei um illegale Einwanderer handelt, die von der türkischen Küste aus nach Griechenland kommen wollten. In der Region wehten am Mittwoch Winde mit einer Stärke von bis zu 9. Am Mittwochabend konnte ein illegaler Einwanderer in der Nähe der türkischen Küste von einem Schiff gerettet werden.
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Die Vereinigung der Polizeibeamten auf der ostägäischen Insel Samos hat sich mit einem Protestschreiben an die oberste Polizeiführung in Athen gewandt, um sich über die Zustände im Erstaufnahmezentrum für illegale Einwanderer auf der Insel zu beschweren. Wie die Polizisten unter anderem bemängeln, ist das Aufnahmezentrum für 285 Menschen ausgelegt, momentan betrage die Zahl der dort festgehaltenen Migranten aber 682. Allein in den fünf letzten Tagen seien 419 illegale Grenzgänger im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Samos aufgegriffen worden. Zugleich herrsche eklatanter Personalmangel: Für die Bewachung der Insassen des Zentrums und die Bearbeitung der Neuzugänge würden jeweils vier Polizisten in Achtstundenschichten eingesetzt. Die Gesundheit und körperliche Unversehrtheit der Beamten könnten unter diesen Umständen ebenso wenig garantiert werden wie die der Einwandrer oder die Einhaltung der primitivsten hygienischen Vorschriften.
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Griechenland/Samos. Drei Personen wurden am Dienstag auf der ostägäischen Insel Samos wegen mutmaßlicher Brandstiftung festgenommen. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um ein Imker-Ehepaar sowie um einen Verwandten. Vorgeworfen wird den Festgenommenen, den Großbrand in der Gemeinde Marathokampos verursacht zu haben. Dabei wurden und 1.
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