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Griechenland will Privatisierungen zügig in die Tat umsetzen TT

Griechenland wird so bald wie möglich mit den Privatisierungen öffentlichen Besitzes voranschreiten. Dies hat Ministerpräsident Antonis Samaras in einem Schreiben erklärt, das er an die Staatsoberhäupter, die am EU-Gipfeltreffen am Donnerstag und am Freitag teilnahmen, adressierte. Dabei hob der griechische Regierungschef auch hervor, dass Griechenland seine Versprechen gegenüber den internationalen Partnern einhalten werde. Die Ziele des Sparprogramms, das mit der Troika aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalen Währungsfonds unterzeichnet worden ist, werde sein Land erreichen. Allerdings brachte der griechische Premier auch zum Ausdruck, dass es zu einigen Abänderungen im Sparprogramm kommen müsse, um die hohe Arbeitslosigkeit und die „zerstörerische" Rezession zu bekämpfen.
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Einnahmen der öffentlichen Hand auf Talfahrt

Die Einnahmen der öffentlichen Hand werden im Monat Mai voraussichtlich um 25 % bis 30 % zurückgehen. Ursprünglich hatte man mit lediglich 15 % weniger Einnahmen im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat gerechnet. Falls sich der nun zu verspürende Trend auf dem gleichen Niveau fortsetzen sollte, könnte dem staatlichen Rechnungshof zufolge bis zum Ende des Jahres ein Einnahmedefizit von 1,3 Mrd. Euro entstehen. Als Ursachen für die rückläufigen Einnahmen werden die Rezession, die Steuerflucht aber auch die politische Unsicherheit, in der sich das Land derzeit befindet, genannt.
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Griechenlands Wirtschaft schrumpfte um 15 Prozent TT

Seit Ausbruch der Krise ist die Wirtschaft in Griechenland um 15 % geschrumpft. Das geht aus dem Dreimonatsbericht der EU-Kommission hervor. Demzufolge erreichte die Rezession im Jahr 2011 6,8 %, in diesem Jahr wird sie vermutlich bei 4,7 % liegen. Allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2011 sind demzufolge 370.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.
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Zweiter Kreditvertrag vom Parlament abgesegnet TT

Der zweite Kreditvertrag für Griechenland wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von der Vollversammlung des Parlaments verabschiedet. Dafür stimmten insgesamt 213 Abgeordnete aus den Reihen der PASOK, der Nea Dimokratia (ND) und der Demokratischen Allianz. Außerdem stimmten fünf aus den Reihen der PASOK und sieben aus der ND ausgeschlossene Parlamentarier für den Vertrag. Dagegen votierten 79 Parlamentarier.Seitens der PASOK hieß es, dass das neue Finanzpaket für Griechenland ein „Fenster der Chance“ eröffne.
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