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Dienstag, 11. Juni 2013 15:41
Panne bei Griechenlands Privatisierungsplänen TT
„Russischer Salat“. So kommentierte die auflagenstärkste
griechische Tageszeitung „Ta Nea“ das Scheitern der Privatisierung
der staatlichen Erdgasgesellschaft DEPA in ihrer Ausgabe am
Dienstag. Favorit für die Übernahme war der russische Gasmagnat
Gazprom, der schlussendlich zu Ablauf der Angebotsfrist am Montag
keine Offerte unterbreitete. Presseinformationen zufolge hatte der
Gaskonzern inoffiziell 900 Millionen Euro geboten. Zuvor war ein
anderes russisches Unternehmen auch aus dem Wettbewerb um die
staatliche Erdgasverwaltungsgesellschaft DESFA ausgeschieden.
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Dienstag, 21. Mai 2013 15:22
Tauziehen um strategisch wichtige Energie-Deals
„Griechenland im Zentrum eines ,Kalten Energie-Krieges‘ zwischen
Russland und den USA“, „Harte geopolitische Schlacht“. Das sind nur
zwei der entsprechenden Schlagzeilen in der griechischen Presse,
die sich auf die bevorstehende Privatisierung der
Erdgasgesellschaft DEPA, des Erdgasnetzbetreibers DESFA (siehe dazu
auch Seite 4) sowie des geplanten Baus einer Erdgas-Pipeline durch
Griechenland beziehen. An der Übernahme der beiden griechischen
Unternehmen ist vehement der russische Energiegigant Gazprom
interessiert. Der Vizepräsident der Gazprom, Alexi Miler, ein enger
Vertrauter von Präsident Putin, wurde am Dienstag zu Gesprächen mit
Premier Antonis Samaras in Athen erwartet. In der Vergangenheit
hatten die USA, aber zum Teil auch die EU, Bedenken daran geäußert,
sich zu sehr in Abhängigkeit von russischer Energie zu begeben.
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