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Unerträgliche Situation: Auffanglager auf Lesbos könnte bald schließen TT
Das Empfangs- und Identifikationszentrum für Asylsuchende auf der Insel Lesbos in der Ägäis könnte bald schließen. Der Regionalrat der nördlichen Ägäis hat nach einer Gesundheitsinspektion das Lager als „ungeeignet und gefährlich für die öffentliche Gesundheit und die Umwelt“ eingestuft. Sollte sich an der Situation nichts ändern, so werde man es innerhalb von 30 Tagen schließen. Konkret angesprochen wurden zahlreiche Mängel. Abwässer würden in einem naheliegenden Winterfluss abgeleitet, das gleiche gelte für den Abfluss der Toiletten und Sanitäreinrichtungen. Auch der Speisesaal sei ungeeignet und verstoße gegen die entsprechende Gesetzgebung.
Vereinte Nationen und Kommune mahnen Entlastung von Lesbos an TT
Als „Pulverfass“ bezeichnete das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Freitag das überfüllte Erstaufnahmezentrum (Hotspot) von Moria Insel Lesbos. Die Organisation mahnte eine beschleunigte Verlegung von Asylsuchenden aufs Festland an.
Unteroffizier verletzt sich auf Lesbos schwer am Kopf
Stabil aber kritisch ist der gesundheitliche Zustand eines Unteroffiziers der griechischen Arme, der sich am Mittwochmittag aus bisher nicht geklärter Ursache mit einem Gewehr schwer am Kopf verletzt hat.
Zwei Frauen heirateten auf der Sappho-Insel Lesbos
Am Strand von Eressos auf Lesbos schlossen am Donnerstag zwei Britinnen den Bund der Ehe. Der Ort war bewusst gewählt, denn es handelt sich um den Geburtsort der klassischen Dichterin Sappho (ca. 630-570 v. Chr.), nach der die Liebe zwischen Frauen als „sapphische“ oder „lesbische“ Liebe bezeichnet wird. Seit Jahren schon ist Eressos ein Wallfahrtsort für homosexuelle Frauen.
Bank von Griechenland: Vertrauen in Wirtschaft nicht gefestigt TT
Der Gouverneur der Bank von Griechenland Jannis Stournaras appellierte an die privaten Haushalte und Unternehmen, ihr Geld wieder auf griechischen Banken zu deponieren. Er stellte klar, dass die Gefahr eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone („Grexit“) nicht mehr bestehe.
Seiner Ansicht nach hätten viele Haushalte ihre Ersparnisse noch immer „unter der Matratze“ oder „in Blumentöpfen“ versteckt. Er nannte eine Größenordnung von 12 bis 14 Milliarden Euro; zudem hätten Unternehmen Finanzmittel von bis zu 10 Milliarden Euro auf Banken im Ausland deponiert. Der Oberste Bankenchef sprach von einem noch immer fehlenden Vertrauen seiner Landsleute in die Wirtschaft ihres Landes.