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Dritte Rating-Agentur wertet die Kreditwürdigkeit Griechenlands ab

  • Freigegeben in Politik
Nach Fitch und Standard & Poors folgte heute die dritte große internationale Rating-Agentur, Moodys, und stufte die Kreditwürdigkeit Griechenlands herab. Die Abwertung um nur einen Punkt von A 1 auf A 2 interpretierten die Märkte aber offenbar als „milde“. Die Athener Börse beispielsweise bewegt sich seit Sitzungseröffnung auf positivem Terrain und wird, wie es bis vor kurzem den Anschein hatte, mit einem Plus um die drei Prozent schließen. Gleichzeitig behielt sich Moodys jedoch vor, eine  weitere Herabstufung vorzunehmen, da es die Perspektiven für Griechenland hinsichtlich des Defizits und der Schulden nach wie vor negativ bewertet. (Griechenland Zeitung, as, Archiv-Bild von der Athener Börse, Foto: Eurokinissi)Weitere Straße durch Erdrutsch auf der Halbinsel Kassandra verschüttetGriechenland / Athen.
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Gestiegenes Haushaltsdefizit scharf von Opposition in Griechenland kritisiert TT

Scharf reagierten die Oppositionsparteien in Griechenland auf das nach oben revidierte Haushaltsdefizit. Die europäische Statistikbehörde Eurostat hatte am Dienstag gemeldet, dass das Defizit für das Jahr 2010 bei 10,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) gelegen habe. Ursprünglich angepeilt worden waren 8,1 Prozent, später war die geplante Defizitquote bereits auf 9,4 Prozent nach oben geliftet worden. Das Finanzministerium in Athen begründete die Verfehlung des Ziels damit, dass die tiefe Depression der Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2010 die Einnahmen aus den Steuern und der Sozialversicherung beeinträchtigt habe. Auch der Schuldenberg der Vergangenheit sei mit für das hohe Defizit verantwortlich; im Jahr 2009 betrug das Haushaltsdefizit noch 15,4 %.
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Zahlen für Haushaltsdefizit sollen weiter nach oben korrigiert werden

Griechenland/ Athen. Die Daten für das Haushaltsdefizit Griechenlands für die Jahre 2006 bis 2009 werden von Eurostat weiter nach oben korrigiert. Das teilte heute die Europäische Kommission mit. Währungskommissar Oli Ren sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass Eurostat weiterhin Vorbehalte gegenüber den von Griechenland gelieferten Daten habe. Eurostat, so Ren weiter, befinde sich seit August in Griechenland und genießt dabei die absolute Unterstützung der Nationalen Statistikbehörde ELSTAT.
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