Weitere Eintrübung des Verhältnisses zu Ankara TT
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Zwei türkische Militärangehörige, denen vorgeworfen wird, im Rahmen des gescheiterten Putsches vom 15. Juli 2016 an einem Mordkomplott gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan beteiligt gewesen zu sein, sollen sich in griechischem Polizeigewahrsam befinden. Dies berichtete am Donnerstagnachmittag die Athener Tageszeitung „To Ethnos“ auf ihrer Website.
Ein starkes Erdbeben an der türkischen Ägäisküste schreckte am heutigen Montagmorgen um 5.50 Uhr griechischer Zeit auch die Einwohner der Insel Lesbos auf. Nach Angaben des Geodynamischen Instituts Athen hatte das Beben eine Stärke von 5,1 auf der Richterskala und eine Tiefe von nur zehn Kilometern unter der Erdoberfläche.
Das Eindringen eines türkischen Kriegsschiffes am Sonntag in griechische Hoheitsgewässer zieht diplomatische Aktivitäten nach sich. Athen informierte zunächst die zuständigen Büros wichtiger EU-Hauptstädte über den Vorfall. Ministerpräsident Alexis Tsipras meldete sich von Serbien aus, wo er sich zu einem offiziellen Besuch aufhält, zu Wort. In einem Zeitungsinterview forderte er, dass die Türkei sein Land respektieren müsse.