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Arbeitsreserve macht wieder Schlagzeilen in Griechenland

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Das Thema der „Arbeitsreserve“ ist nach Griechenland zurückgekehrt. Zahlreiche Protestaktionen finden dieser Tage in Athen statt, besonders engagiert sind frühere Putzfrauen des Finanzministeriums und Schulwächter. Das Landeshöchstgericht, der Areopag, hat am Donnerstag die Aussetzung eines endgültigen Urteils in ihrer Angelegenheit bis zum 23. September verschoben. Zuvor hatten die 397 Putzfrauen in erster Instanz im vorigen Monat per Gerichtsurteil Recht bekommen und hätten demzufolge wieder eingestellt werden müssen.
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Protest vor dem Parlament am Freitag

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Für den morgigen Freitag um 19 Uhr haben die Seemänner, die Lehrer und die Angestellten der Athener Schienenverkehrsmittel (Metro, Straßenbahn, Elektrobahn) zu einem Protest auf dem Syntagma-Platz vor dem Parlament aufgerufen. Dabei handelt es sich um drei Berufsgruppen, über die die Regierung eine Zwangsrekrutierung verhängt hat. D. h. sie erhielten quasi einen „Marschbefehl“, zur Arbeit zu erscheinen.
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Protest gegen mögliche Veränderungen am „Gewerkschaftsgesetz“

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Die Regierung soll nach Möglichkeiten suchen, um das bestehende Gesetz für die Durchführung von Streiks und Arbeitsniederlegungen zu ändern. Dies berichtete die Sonntagszeitung „To Vima“, wobei sie sich auf Äußerungen des Arbeitsministers Jannis Vroutsis bezog. Vorgesehen sei vor allem, dass künftig keine Streiks mehr stattfinden, die von „gewerkschaftlichen Minderheiten“ beschlossen wurden bzw. durchgeführt werden. Streiks würden demnach künftig erst dann stattfinden, wenn eine Mehrheit der Arbeitnehmer in einem Unternehmen mit der jeweiligen Protestaktion einverstanden ist.
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