Von Immobilien und Palmen

Wir fassen die Griechenland Zeitung als ein Medium auf, das vor allem den deutschsprachige Grundstücks-Eigentümern, Touristen und Griechenland-Liebhabern wertvolle und praktische Informationen bietet. Das tun Sie lobenswerter Weise auch, aber dazu haben wir nachstehend noch zwei Hinweise, verbunden mit der Bitte, in naher Zukunft darüber zu berichten:

A: Grundsteuern und Abgaben: Zeitnahe Berichte über die sich ständig wandelnden gesetzlichen Vorgaben im Bereiche der Steuerverwaltung, speziell für Immobilien, die im Eigentum von Ausländern deutscher Sprache stehen. Diese vermissen wir schmerzlich.

B: Palmensterben: Unsere Palme (Phönix canariensis) ist vom Palmenrüsselkäfer (Rhynchophorus Ferrugineus) befallen, sie steht im Gebiet Korona-Messene auf der Peloponnes. Da fast alle Palmen in der weiteren Umgebung befallen sind, scheint es wichtig, dass die Griechenland Zeitung darüber berichtet, zumal deutschsprachige Grundstückseigentümer diese Informationen dringend benötigen. So zum Beispiel:

1) Ist der Befall meldepflichtig?

2) Gibt es staatliche Bemühungen oder solche von Gemeinden, die dem Problem zu Leibe rücken?

3) Können Sie uns eine Bekämpfungsmaßnahme sagen, die in Griechenland erfolgreich ist?

4) Wer führt diese Bekämpfungsmaßnahme durch? Wohin kann man sich wenden?

Uns sind die Seiten im Internet zu diesem Thema bekannt. Diese berichten über große Schäden im ganzen Mittelmeerraum. Denn der Schädling wanderte über Portugal, Spanien und Italien und ist nun auch in Griechenland angekommen. Meine griechischen Nachbarn reagieren fatalistisch, sodass viele, ja fast alle Palmen vor sich hinsterben. Das ist doch ein Kulturschaden! Griechenland ohne Palmen! Da muss man doch was machen können! Oder? Wir bitten Sie daher, sich dieser Hinweise anzunehmen.

Waltraud Schwarz, München

PS: Der Redaktion wünschen wir ein journalistisch erfolgreiches Neues Jahr!

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