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Griechenland / Athen. Einer von fünf Griechen lebt unterhalb der Armutsgrenze. Festgelegt wurde diese Grenze bei 5.300 Euro Jahreseinkommen. Wie aus einer Untersuchung des Nationalen Statistischen Amtes hervorgeht, erreichen 20 Prozent der Bevölkerung dieses Einkommen nicht.
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Mittwoch, 18. Januar 2006 02:00

Offene Geschäfte an sieben Sonntagen im Jahr

Griechenland / Athen. Die Möglichkeit, dass Geschäfte künftig fakultativ an sieben Sonntagen im Jahr geöffnet sind, will Entwicklungsminister Dimitris Sioufas den Geschäftsleuten einräumen. Um Gegenargumenten der großen Oppositionspartei PASOK den Wind aus den Segeln zu nehmen, legte Sioufas Dokumente vor, wonach derartige Ladenöffnungszeiten im Jahre 1994 zu einer Verringerung der Arbeitslosigkeit beigetragen haben sollen. Während einer Beratung der verantwortlichen Parlamentskommission stellten Vertreter der PASOK fest, dass sich Sioufas in früheren Erklärungen darauf festgelegt habe, die Ladenöffnungszeiten nicht weiter zu verändern.
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Griechenland / Athen. Über das Thema der internationalen Wirtschaftslage und die Auswirkungen auf die griechische Wirtschaft beriet sich Premier Kostas Karamanlis mit Wirtschafts- und Finanzminister Jorgos Alogoskoufis. Vor allem ging es darum, wir sozial schwache Bevölkerungsgruppen unterstützt werden können. Entsprechende Maßnahmen sollen im September bekannt gegeben werden. Minister Alogoskoufis stellte fest, dass die Regierung alles unternehme, um die Auswirkungen der international schwierigen Wirtschaftslage auf Griechenland so weit es geht abzufedern.
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Griechenland / Athen. Die Offenlegung von mehreren Bankkonten, die Verdächtigen in der Siemens-Affäre gehören, will der mit dem Fall beauftragte Staatsanwalt noch in diesem Monat fordern. Es soll sich um die Konten von mindestens fünf verdächtigen Personen handeln. Der Vorsitzende der großen Oppositionspartei PASOK, Jorgos Papandreou, forderte unterdessen die Einberufung einer Parlamentsvollversammlung zu diesem Thema. Ziel dieses Antrages ist es, eine parlamentarische Untersuchungskommission zur Aufhellung der Siemens-Affäre ins Leben zu rufen.
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Griechenland / Athen. Der deutsche Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, nahm am Dienstag in Athen Stellung zur Siemens-Affäre. Auf der Generalversammlung der deutsch-griechischen Industrie- und Handelskammer erklärte er: „Wir wollen saubere Jobs und kein Schwarzgeld". Auf eine diesbezügliche Frage erwiderte er, dass es den Anschein habe, als sei „etwas schief gelaufen". Schon seit geraumer Zeit würden in Deutschland und in Griechenland in dieser Sache Untersuchungen durchgeführt, nun müsse man auf deren Ergebnisse warten.
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