Saftige Strafen wegen häuslicher Gewalt
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„Mit der Hilfe der Behörden, der Frauen und Männer der Polizei führen wir unsere Arbeit fort, das Sicherheitsgefühlt der Bevölkerung zu stärken.“
„Mit der Hilfe der Behörden, der Frauen und Männer der Polizei führen wir unsere Arbeit fort, das Sicherheitsgefühlt der Bevölkerung zu stärken.“
In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden in Griechenland rund 5.500 polizeiliche Festnahmen wegen häuslicher Gewalt durchgeführt. Das erklärte Regierungssprecher Pavlos Marinakis während einer Pressekonferenz.
Innerhalb von nur 24 Stunden sind am Montag (8.4.) bei der Polizei mindestens 14 Klagen wegen häuslicher Gewalt eingegangen. Betroffen davon waren etwa Athen, Böotien, Euböa, Fthiotida, Ätoloakarnania, Santorini, Patras, Thessaloniki und Rethymnon auf Kreta.
Seit Montag (1.4.) hält die Ermordung einer 28-Jährigen direkt vor einer Polizeistation die Öffentlichkeit in Atem. Der Täter ist ein ehemaliger Partner der jungen Frau. Er hatte sie beim Verlassen der Polizeiwache von hinten überfallen und durch zahlreiche Stiche mit einem Küchenmesser ermordet.
„Die innerfamiliäre Gewalt ist eine Plage unserer Zeit.“ Das stellte in dieser Woche Bürgerschutzminister Takis Theodorikakos fest. Demnach werden noch im Oktober landesweit zwölf Büros eröffnet, die vor allem Frauen in Not helfen sollen.