„Daniel“ kostete über 200.000 Tieren das Leben
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Über 200.000 Tiere sind dem Unwetter „Daniel“, das Anfang September in Thessalien wütete, zum Opfer gefallen.
Über 200.000 Tiere sind dem Unwetter „Daniel“, das Anfang September in Thessalien wütete, zum Opfer gefallen.
Auch zehn Tage nach dem verheerenden Unwetter „Daniel“ bleibt die Situation in vielen Regionen kritisch. Nun sorgt ein weiteres Phänomen für Probleme: Der Wasserspiegel des Karla-Sees zwischen den Städten Volos und Larissa steigt stetig an und droht, Teile der thessalischen Ebene zu überfluten.
Die Städte konnten gerettet werden, die Dörfer jedoch nicht. So oder ähnlich kommentierten viele Medien die Überschwemmung der thessalischen Ebene. Mitte der vorigen Woche waren dort und in den angrenzenden Gebirgsregionen sintflutartige Regenfälle niedergegangen: Mindestens 15 Menschen fanden den Tod, weitere gelten als vermisst.
Die Jahrhundertflut in Griechenland hat alle Regierungspläne über den Haufen geworfen. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis passte in letzter Minute sein Programm an und stornierte seinen Auftritt bei der Internationalen Messe Thessaloniki (DETh), die am Samstag (9.9.) in seiner Präsenz eröffnet werden sollte.
Aus Anlass des Weltwassertages (22.3.) trat das Problem des Wassermangels bei unterschiedlichen Foren verstärkt in den Vordergrund. Experten läuteten etwa bei einer Spezialtagung in Larissa unter dem Titel „Thessalien und das Wasser: Bedrohungen und Chancen“ die Alarmglocken.