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Gemeinden drängen auf Tunnelbau im Süden Athens

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Die drei Athener Vorstädte Vyronas, Ilioupoli und Elliniko-Argyroupoli setzen sich für den Bau eines Tunnels am Hymettos-Bergrücken ein. Der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Nikos Tachiaou, sagte Medienberichten zu, dass man von drei Bauunternehmen Vorschläge prüfen werde.

Es stellte sich jedoch heraus, dass sie zunächst von der Europäischen Kommission beurteilt werden müssten. Das Projekt, das seit längerem in Planung ist, soll eine Verbindung von der Westtangente der Umgehungsstraße Hymettos mit der Leoforos Vouliagmenis schaffen. Ihren Ausgangspunkt soll der Tunnel etwa bei der Sakketa-Kaserne haben und dann an der Grenze zwischen den Gemeinden Ilioupoli und Agios Dimitrios in den Vouliagmenis münden. Der Tunnel soll eine Länge von drei Kilometern haben und über zwei voneinander getrennte, jeweils dreispurige Röhren verfügen. Die Kommunalpolitiker erhoffen sich durch den Bau eine deutliche Beruhigung der Verkehrssituation in den südlichen Vororten Athens. Die Kosten für das Projekt werden auf 500 Millionen Euro veranschlagt.

(Griechenland Zeitung / tl)

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