2015 war Rekordjahr im Tourismus
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Trotz Kapitalverkehrskontrollen, und der allgemeinen Unsicherheit nach zwei Wahlen und einer Volksabstimmung konnte Griechenland auf der touristischen Weltkarte punkten.
Trotz Kapitalverkehrskontrollen, und der allgemeinen Unsicherheit nach zwei Wahlen und einer Volksabstimmung konnte Griechenland auf der touristischen Weltkarte punkten.
Die Beamten der europäischen Grenzschutzagentur Frontex weigern sich, an der Registrierung der Flüchtlinge auf der griechischen Grenzinsel Chios teilzunehmen. Der Grund ist der Verdacht auf eine Asbestbelastung des Gebäudes, das ein Privatmann vorübergehend zu diesem Zweck bereitgestellt hat, meldete die Athener Nachrichtenagentur ANA-MPA.
Der erste Athener Weihnachtsbaum wurde im Jahr 1834 im Privathaus einer griechischen Familie aufgestellt, dem neuen Wohnsitz von Ioannis Paparrigopoulos, einem bedeutenden Mann, der am Heiligen Abend prominente Gäste empfing und sie mit dieser aus Europa importierten Neuerung überraschte. Wie ein Lauffeuer scheint sich die Nachricht von dem geschmückten Lichterbaum herumgesprochen zu haben, der offensichtlich für Aufsehen in ganz Athen sorgte und spätestens ein Jahr danach in anderen Häusern Nachahmer fand.
Griechenlands Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras zeigt sich fest entschlossen, hart gegen Steuersünder vorzugehen. Wie jetzt bekannt wurde, hat sich der Generalsekretär des Ministerrates Michalis Kalogirou am 17. Dezember unter absoluter Diskretion in Paris mit Hervé Falciani getroffen.
Letzterer hat dem Besucher aus Athen eine weitere Liste mit 500.000 Transaktionen griechischer Konteninhaber einer Schweizer Filiale der Bank HSBC übergeben. Bereits 2009 hatte der Informatiker und einstige HSBC-Mitarbeiter den französischen Behörden die Daten mutmaßlicher Steuersünder übermittelt. Über das jüngste geheime Treffen zwischen ihm und Kalogirou sei zunächst lediglich Ministerpräsident Tsipras informiert gewesen, heißt es in Athen.
Kurz nach Dienstagmitternacht hat das griechische Parlament die Möglichkeit einer Legalisierung von Lebenspartnerschaften für homosexuelle Paare abgesegnet. Mit „Ja“ gestimmt haben 194 der 300 Volksvertreter. Sie stammen überwiegend aus der Regierungspartei Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA), der liberalen „To Potami“, der Zentrumsunion und der Demokratischen Allianz (PASOK/DIMAR). Auch 29 Abgeordnete der konservativen Nea Dimokratia (ND) haben für Lebenspartnerschaften homosexueller Paare votiert.
55 Parlamentarier aus den Reihen der ND, der faschistischen Chryssi Avgi, der kommunistischen KKE und des rechtspopulistischen Regierungspartners ANEL haben dagegen gestimmt. ANEL-Chef Panos Kammenos und 27 Abgeordnete der ND haben sich an der Abstimmung nicht beteiligt.
Das Hochfest der Epiphania hat im christlichen Dogma eine große Bedeutung. Es symbolisiert die Wiedergeburt des Menschen. Bis ins 4. Jahrhundert hinein feierte man nicht den 1. Januar als Jahresbeginn, sondern den 6. Januar. In Griechenland ist dieser Tag der eigentliche Höhepunkt der Weihnachtszeit. Während man in den Westkirchen inzwischen hauptsächlich der Ankunft der „Drei Weisen aus dem Morgenland“ an der Geburtsstätte Jesu gedenkt, wird der 6. Januar in der Ostkirche und somit auch in der Griechisch-Orthodoxen Kirche als Tag der Taufe Christi und der Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gefeiert. Man bezeichnet dieses Datum auch als Tag der Feier des Lichts. Außerdem soll das Eis zu schmelzen beginnen und die Kälte abnehmen. Dem Volksglauben nach sollen sich an diesem Tag die Himmel öffnen und alle Wünsche in Erfüllung gehen. In manchen Regionen stellen die Mädchen deshalb Basilikumtöpfe auf und durchwachen die Nacht. Wenn sich der Himmel gegen Morgengrauen öffnet, soll dann die Pflanze erblühen.
„Und was machst Du zum Jahresende?“ fragte ich Dimitris, bei dem ich jedes Wochenende meine Zeitungen bestelle. „Nichts Besonderes, außer dass ich am 29. Dezember zur Hochzeit eines Freundes nach Trikala fahre.“ Bei mir hat es sofort „Klick“ gemacht. Warum heiratet ein frisch verliebtes Paar zwischen Weihnachten und Neujahr, wo es zu dieser Zeit doch so viele andere Sachen zu erledigen und zu feiern gäbe? Können die nicht warten, bis die ganzen Festtage vorbei sind? – Eben nicht! Der Grund ist 2016, ein Schaltjahr, im Griechischen etos disektos genannt. Das erinnert an eine andere im Griechischen heimische Vorsilbe – nämlich dys, die bei vielen zusammengesetzten Wörtern zum Einsatz kommt und nur Unheil verspricht: dys-tychia (Unglück), dys-foria (Unwohlsein), dys-kolia (Schwierigkeit) usw. Ist es jetzt dieser Gleichklang zwischen dis und dys, der die Griechen so abergläubisch macht, was Schaltjahre betrifft? Oder haben sie ihn von den alten Römern übernommen, für die der Monat Februar jener der Toten war und als unglücksschwanger angesehen wurde?
Nachhilfeunterricht ist in Griechenland nach wie vor für den Zugang zur Hochschulbildung äußerst wichtig. Einer Umfrage zufolge, die vom Meinungsforschungsinstitut Palmos Analysis durchgeführt worden ist, geben griechische Haushalte für jene drei Jahre, in denen ihre Kinder das griechische Lyzeum besuchen, insgesamt 9.000 Euro für die private bzw. zusätzliche Bildung in so genannten „Frontistiria“ (Nachhilfeschulen) aus.
Insgesamt 14 griechische Städte wollen für den Titel der „Europäischen Kulturhauptstadt 2021“ kandidieren. Außer Mytlini auf Lesbos und Delphi sind dies Kalamata, Korfu, Volos, Salamis, Piräus, Messolonghi, Samos, Eleusis, Larissa, Rhodos, Ioannina und Tripolis.
Auch wenn das Prestige der Kulturhauptstadt nach mehr als 30 Jahren deutlich verblasst ist – es handelte sich um eine Initiative der damaligen sozialistischen griechischen Kulturministerin Melina Mercouri, und die erste Kulturhauptstadt war 1985 Athen – versprechen sich alle diese Städte in Zeiten der Krise einen Imagegewinn und nicht zuletzt die finanzielle Unterstützung durch Brüssel in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Vor allem aber bauen sie auf den Wachstumsschub für die lokale Wirtschaft und den Tourismus, der sich mit dem Titel verbindet.
In insgesamt 19 archäologischen Stätten und Museen in Griechenland werden die Besucher bald kostenlos im Internet surfen und vor allem virtuelle Führungen mitmachen können. Der
Archäologische Zentralrat des griechischen Kulturministeriums nahm kürzlich ein entsprechendes Kultursponsoring des Mobiltelefonanbieters Cosmote an. Dieser wird die Planung und Realisierung sowie den Betrieb und die Wartung der Einrichtungen finanzieren. Die einzelnen Projekte werden jeweils vom Kulturministerium genehmigt und abgenommen.