Das Wetter in Griechenland: Größtenteils bewölkt
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Im deutsch-griechischen Verhältnis liegen seit Wochen die Nerven blank. Zahlreiche Politikeräußerungen auf beiden Seiten sorgten für anhaltende Misstöne. Am Montag ging Bundeskanzlerin Angela Merkel schließlich einen Schritt auf die griechische Seite zu.
Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras wird am 8. April zu einem offiziellen Besuch in Russland erwartet. Im Kreml wird er sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen.
Die Regierung unter Alexis Tsipras genießt nach sieben Wochen im Dienst noch immer deutlich die Unterstützung der Griechen. Einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Public Issue zufolge beurteilen 6 von 10 die Verhandlungsarbeit der Regierung mit den internationalen Geldgebern als positiv.
Die Beziehungen zwischen Deutschland und Griechenland scheinen nicht besser zu werden. Die Diskrepanzen sind mittlerweile weit über rein politische Differenzen hinausgeschossen; Stinkefinger-Affären, Beleidigungen und regelrechte Drohungen dominieren die Titelseiten der letzten Wochen.
ATHEN / ATTIKA
Am Dienstag, dem 17. März, ab 19 Uhr.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt anlässlich zu der Erscheinung der griechischen Übersetzung der Broschüre von Klaus Dörre -Das "deutsche Jobwunder" – Vorbild für Europa?- zu einer Paneldiskussion ein.
Der Dienstag bleibt weitgehend stabil, jedoch ist der Himmel über Hellas in zwei Teil gespaltet. Der Westen und Südosten werden den heutigen Tag zwar trocken verbringen, jedoch wird man sich dort auf dichte Wolkendecken einstellen müssen. Die nördliche Ägäis, Thrakien wie auch die Gebiete um Thessaloniki, dürfen sich derweil auf Sonne pur einstellen. Die Höchsttemperaturen auf dem Festland liegen bei 17° C und werden um Agrinio erwartet, während in der Nordägäis die Maximalwerte bei 15° C (Chios) liegen werden. Im Süden steigt das Thermometer nicht über 17° C (Kreta).
Am Freitag wurde der neue griechische Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos vereidigt. Er löst seinen Vorgänger Karolos Papoulias ab, der dieses Amt seit zehn Jahren in zwei aufeinanderfolgende Legislaturperioden innehatte.
Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras und sein Kabinett sind sich einig, dass Reformen durchgesetzt werden müssen, um die Krise zu bewältigen. Ganz oben auf ihrer To-do-Liste steht die Bekämpfung der Steuerhinterziehung wohlhabender Griechen.
Hart aber fair: Pleite, beleidigt und dreist – hat Griechenland dieses Image verdient?
Die Stimmung zwischen Deutschland und Griechenland bleibt auch weiterhin angespannt. Nicht zuletzt tragen die Medien, auf beiden Seiten, hierbei eine große Verantwortung.